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Gänsehaut am Gardasee: Thorsten Damm auf dem Podium bei Transalp

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Von: Sebastian Schmidt

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Tierisch gut unterwegs: Thorsten Damm (Team Fahrradladen Gudensberg/MT) wurde mit seinem Partner Bojan Bohorc Dritter der Grand Master bei der Transalp.
Tierisch gut unterwegs: Thorsten Damm (Team Fahrradladen Gudensberg/MT) wurde mit seinem Partner Bojan Bohorc Dritter der Grand Master bei der Transalp. © Sportograf

Er hat es immer noch drauf. Und kann es nicht lassen. Thorsten Damm (Team Fahrradladen Gudensberg/MT Melsungen) war mit seinem Partner Bojan Bohorc (Weldtite Scott/MTB-Club Wehrheim) erfolgreich beim Transalp, einem der härtesten Mountainbike-Rennen überhaupt.

Edermünde/Gardasee – 600 Teilnehmer aus mehr 35 Nationen wagten das Abenteuer über insgesamt 566,27 Kilometer, auf denen es in sieben Etappen 18 400 Höhenmeter zu überwinden galt. Bei der 24. Auflage wurde die Transalp erstmals in Lienz in Osttirol gestartet, ehe das Ziel traditionell am Gardasee wartete. „Nach sieben Tagen Schinderei bekomme ich mit Blick auf den See jedes Mal Gänsehaut. Das ist für mich einer der schönsten Plätze der Welt“, schwärmt Damm, der mit seinem Partner Bohorc Dritter in der Klasse Grand Master wurde und bereits zum 15. Mal an der Mammutveranstaltung teilnahm.

Grand Master bedeutet, dass zwei Fahrer addiert mindestens 100 Jahre alt sein müssen. Und der 57-Jährige aus Edermünde-Besse ist einer der Erfahrensten. Nach 27:44.28,5 Stunden wurde das Duo Dritter in seiner Altersklasse hinter den Italienern Thomas Piazza/Viktor Paris (26:40.22,7) und den Schweizern Peter Kropf/Hansjörg Gerber (27:15.38,5).

Sechstbeste Deutsche insgesamt

Damit waren die beiden Hessen insgesamt die sechstbesten Deutschen und 13. in der Gesamtwertung aller Team-Klassen. Drei zweite Plätze und vier dritte Ränge – also stets auf dem Podium – unterstreichen die Konstanz von Damm/Bohorc auf allen Etappen. Die härteste Prüfung galt es dabei am zweiten Tag von Sillian nach Bruneck zu überwinden. Kälte und Starkregen sorgten auf einer schwierigen Trailabfahrt dafür, „dass wir unsere Arme und Beine nicht mehr gespürt haben und zitternd und völlig durchnässt ankamen“.

21 Teams schafften es in der Klasse Grand Master an den Gardasee. Hinter Damm/Bohorc hatte die weitere Konkurrenz indes jeweils mindestens dreieinhalb Stunden Rückstand. „Wir sind sehr zufrieden, auch wenn mehr drin gewesen wäre, weil wir uns etwa auf der letzten Etappe nach Riva del Garda verfahren haben und viel zu kämpfen hatten“, erklärte Thorsten Damm. (Sebastian Schmidt)

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