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Geniestreiche von Döring und Illian: FSG Gudensberg feiert gegen FSV Dörnberg zweiten Saisonsieg

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Von: Sebastian Schmidt

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Jubel nach dem 2:0: Lukas Illian feiert mit Nico Döring, dem der erste FSG-Treffer gelungen war.
Jubel nach dem 2:0: Lukas Illian feiert mit Nico Döring, dem der erste FSG-Treffer gelungen war. © Artur Schöneburg

Jetzt sind auch die Fußballer der FSG Gudensberg zweistellig nach Punkten. Das Team von Trainer Andre Fröhlich legte einen perfekten Start ins neue Sportjahr hin. Und feierte beim 2:0 (1:0) gegen den FSV Dörnberg den zweiten Saisonsieg in der Verbandsliga.

Gudensberg –„Die Mannschaft hat nicht gespielt wie eine Mannschaft, die sich schon aufgegeben hat oder abgestiegen ist. Wir waren im Zentrum stabil und haben auch konditionell voll überzeugt“, frohlockte FSG-Trainer Andre Fröhlich. Da fügte sich der reaktivierte Daniel Frank nahtlos ein und war ein würdiger Vertreter des kurzfristig fehlenden Verteidigers Christian Dobler-Eggers (Trauerfall).

Zunächst begnügten sich die Hausherren damit, die eigenen Ketten geschlossen zu halten. Den ersten Schuss gab Till Dünzebach ab (10.). Deutlich gefährlicher war der zweite Versuch von Tom Siebert, den Florian Bergmann zur Ecke klärte (27.). Im dritten Anlauf passte dann alles bei der FSG. Da entging der emsige Philipp Wissemann einer heftigen Grätsche an der Außenlinie, setzte Siebert in Szene, der wiederum direkt auf Nico Döring passte. Und was machte der 20-Jähriger, der nach langer Leidenszeit wegen einer Knieverletzung schon beim 1:1 im Hinspiel erfolgreich war? Er schlenzte den Ball ebenso sehenswert wie ansatzlos am verdutzten Torwart Nico Bergner vorbei zum 1:0 in die lange Ecke (31.). „Ich war überrascht, dass er sieben, acht Meter neben dem Kasten stand. Da war mein Reflex, dass ich sofort abziehen muss“, strahlte der Angreifer nach seinem Geniestreich.

Zwei Glanzparaden von Stieghorst

Nur zweimal stand die Führung auf wackligen Beinen. Da hätten sich die Gäste für eine Steigerung nach der Pause belohnen können. Sandro Bätzing (66.) und Dennis Dauber (67.) setzten zwei Drehschüsse an, die eines Treffers würdig gewesen wären. Beide Angreifer fanden aber in Tom Stieghorst ihren Meister. Der wiedergenesene Rückhalt bewies mit pfeilschnellen Reaktionen seine Ausnahmeklasse und blieb zum ersten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentreffer.

Tom Siebert hätte dies veredeln können. Ein langer Ball war wie maßgeschneidert für den Torjäger, doch er konnte vom FSV im letzten Moment gestoppt werden (69.).

Somit war Spannung bis zur Schlussminute angesagt. Auch für Torschütze Döring, der unglücklich die Stollen von Timo Dauber ins Gesicht bekam (74.), sich trotz zwei Wunden zunächst durchbiss, ehe er doch ausgewechselt werden musste. Was seinem Mitspieler Lukas Illian einen besonderen Glücksmoment bescherte. Denn eigentlich hätte Döring den letzten Freistoß schießen dürfen. Doch so kam Mittelfeldspieler Illian in den Genuss – und erlöste sein Team mit einem perfekten Schuss aus 20 Metern in den Winkel zum 2:0 (90.). Frotzeleinen in Richtung Ersatzbank inklusive. (Sebastian Schmidt)

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