3. Liga

Gensungen/Felsberg muss erneut Lehrgeld zahlen

Seine vier Tore reichten nicht: Gensungens Rückramspieler Franco Rossel (l.).
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Seine vier Tore reichten nicht: Gensungens Rückramspieler Franco Rossel (l.).

Drei Spiele, drei Niederlagen - der Fehlstart der ESG Gensungen/Felsberg in die neue Saison der 3. Liga ist perfekt. Auch beim 24:31 (11:14) in Opladen mussten die Edertaler Lehrgeld zahlen.

Opladen - Die Mängelliste war lang und führte laut Trainer Kauffeld zu einer „verdienten Niederlage“. Sie begann mit einem kapitalen Fehlstart (1:5 nach zehn Minuten), als die Gäste überhaupt nicht ins Spiel und in die Zweikämpfe fanden.

Als dann auch noch Maximilian Schalles für zwei Minuten auf die _Strafbank musste, drohte der Mit-Aufsteiger bereits frühzeitig zu enteilen. Doch die Gensunger fingen sich, insbesondere ihre Deckung, die den TuS ein ums andere Mal ins Zeitspiel zwang. Zudem leitete Torwart Voß mit seinen Paraden einige Tempogegenstöße ein und war beim folgenden folgenden 5:0-Lauf zum 5:6 (15.) auch selbst einmal erfolgreich.

Dieser Zwischenspurt wurde erst durch eine Zeitstrafe für Franco Rossel gestoppt, doch die Gäste agierten nun auf Augenhöhe. Bis zum 11:11 ehe Maurice Meurer (2) und Yannik Nitschmann doch noch für eine Opladener Drei-Tore-Führung zur Halbzeit sorgten.

Jona Gruber früh ausgefallen

Ein Fingerzeig für die zunehmenden Probleme der Gensunger 6:0-Deckung mit dem gegnerischen Rückraum. Insbesondere der Halblinke Meurer (8) fungierte zunehmend als Zielspieler der TuS-Kombinationen und war besonders nach der Pause nicht mehr zu halten. Auch am vorentscheidenden 4:0-Lauf zum 19:12 war er beteiligt, schaffte darüber hinaus Raum für Kreisläufer Jan Jagieniak (4).

Arnd Kauffeld, der ab der 10. Minute bereits auf den verletzt ausgeschiedenen Spielmacher Jona _Gruber verzichten musste, versuchte es mit Abwehr-/Angriffswechseln, doch darunter litt das eigene Umschaltspiel. Zudem baute Rückraumspieler Rossel, in der ersten Hälfte einer der Garanten der Aufholjagd, ab und auch seinen Nebenleuten unterliefen zahlreiche technische Fehler. Trotzdem konnten Vince Schmidt und Tom Küllmer noch mal auf 25:21 verkürzen (51.). Doch dann brachte (wie schon gegen Baunatal) ein falscher Anwurf die ESG endgültig auf die Verliererstraße.

„Der Wille ist da. Doch es fehlt derzeit die mentale Stärke, gerade in kritischen Situationen die zum Erfolg notwendige Leistung abzurufen“, sagt der ESG-Coach auf der Suche nach einer Erklärung für die Wankelmütigkeit seines Teams. Genau diese gilt es so schnell wie möglich abzulegen. Nächster Gegner (Sa. 19.30 Uhr Kreissporthalle) sind nämlich die SGSH Dragons aus dem Sauerland, der aktuelle Tabellenführer der Gruppe D der 3. Liga.

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