Handball-Oberliga

Gensungen nach souveränen 32:25-Sieg in Dotzheim Zweiter

+
Starke Leistung: Gensungens Franco Rossel.

Es geht auch dominant. Ohne die obligatorische, nervenaufreibende Aufholjagd, dem Markenzeichen der Handballer der ESG Gensungen/Felsberg im bisherigen Saisonverlauf der Handball-Oberliga. Beim souveränen 32:25 (14:12)-Erfolg in Dotzheim mussten sie darauf nicht zurück greifen.

Der Lohn: Dank der Niederlagen von Offenbach und Kleenheim sind die Edertaler (als Zweiter) nach der Vorrunde mittendrin im Aufstiegskampf und haben am kommenden Samstag Verfolger TV Kirchzell zum Spitzenspiel zu Gast.

„Eine reife Leistung“, attestierte ESG-Trainer Kauffeld seinen Schützlingen nach einem für seine Verhältnissen eher ruhigen Abend auf der Gensunger Bank. Denn seine Mannschaft fand früh ins Spiel und die nötigen Feinjustierungen des Coaches fruchteten. Richtig gut drauf: Franco Rossel. Im Angriff als sicherer Vollstrecker und in der Abwehr auf der Halbposition gegen Dotzheims wurffreudigen Rückraum. Weniger gut drauf, zumindest in der Offensive: Jannis Kothe, der sich in der Anfangsphase vier Fahrkarten erlaubte. Dafür aber im Mittelblock mit Abwehrchef Christoph Koch brillierte. Beide nahmen dem starken Torwart Lauterbach am Vorabend seins 28. Geburtstage viel Arbeit ab. In der Offensive war fortan der früh eingewechselte Cornelius Feuring der treffsichere.

So bestimmte der Gast das Spiel, ohne sich aber bereits vorentscheidend absetzen zu können. Zwei Treffer von Kenneth __Fuhrig, der insbesondere in de zweiten Welle kaum zu stoppen war, bescherten dem Aufsteiger sogar das 12:12 nach 25 Minuten, ehe die Gensunger, dirigiert vom umsichtigen Spielmacher Benedikt Hütt (für den angeschlagenen Vince Schmidt), nach dem Wechsel noch mal aufs Tempo drückten. Der TuS versuchte sich mit einer offensiven Deckung gegen den Halblinken Rossel zu wehren, doch das verschaffte nur dem coolen Heinrich Wachs den Raum für dessen erfolgreiche Abschlüsse.

Über 14:19 (38.) und 15:22 (44.) zogen die Gensunger schließlich auf 20:28 (55.) davon - die Vorentscheidung. Und die Voraussetzung für ein für alle Beteiligten ungewohntes stressfreies Finale.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.