3. Liga Ost: 

Germania Fritzlar baut auf Nepolsky und Lorenz gegen Ketsch II

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Alternative auf Außen: Kathleen Nepolsky ist mit Fritzlar gegen Ketsch II gefordert. 

Der zweite Teil der Heimspielwochen lockt: Nach dem 31:16 gegen die TSG Ober-Eschbach hat die SV Germania Fritzlar in der 3. Handball-Liga Ost der Frauen die TSG Ketsch II (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle) zu Gast, ehe das Hessenduell mit Zweitliga-Absteiger HSG Gedern/Nidda lockt.

Das sind zwei gute Gelegenheiten, um zwei weitere Kontrahenten abzuhängen. Als Tabellenvierter (7:5-Punkte) liegt Ketsch II derzeit sogar vor Gedern/Nidda (6:4). „Wir sind der Tabellenführer und wir spielen zu Hause“, lässt SVG-Coach Lucky Cojocar keine Zweifel aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Bislang wurden unter dessen Regie 16 von 20 Heimspielen gewonnen. Lediglich gegen Borussia Dortmund II beim 25:28 am 17. Februar patzte Fritzlar vor den eigenen Fans.

Gegen eine Erstliga-Reserve also wie der kommende Gegner. „Ketsch ist gut im Eins-gegen-Eins, deckt sehr aggressiv und wird unbekümmert auftreten“, sagt Cojocar. Vor allem die offensive 3:2:1-Deckung gilt es zu knacken. Mit Torfrau Leonie Moormann, der Halblinken Lara Eckhardt, der vier Tore in der 1. Liga beim 30:27 gegen Bad Wildungen gelangen, und der Halbrechten Verena Oßwald kamen zuletzt drei Akteurinnen aus der Ersten Mannschaft im Team der Juniorbären zum Einsatz.

Fritzlars Abwehr erneut top

Besonders Eckhardt und Oßwald gilt es neben Top-Talent Jule Haupt im Rückraum zu beachten. Viel Arbeit für die Domstädterinnen, die unter 48 Drittligisten aktuell mit 127 Gegentreffern aus sechs Spielen hinter dem TV Hannover-Badenstedt (100 aus 5) die zweitbeste Abwehr stellen. Ihren Anteil daran hat die reaktivierte Lorena Lorenz, die am Sonntag ihren dritten Einsatz nach dem eigentlichen Karriereende im Sommer fliegen wird. Da Luisa Krüger die Weisheitszähne gezogen wurden, kann die Germania auf deren Qualitäten nicht verzichten.

Erneut werden nur acht Feldspielerinnen auf dem Spielbericht stehen, weil auch Anna Holeczy (Montage) passen muss. Alternativ auf beiden Außen steht dafür Kathleen Nepolsky zur Verfügung. Die erstliga-erprobte Rechtshänderin feierte gegen Ober-Eschbach ihren Einstand nach auskuriertem Kreuzbandriss. „Ihre Erfahrung tut uns gut“, betont Cojocar.

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