Verbandsliga:

Gewarnt vor Tiago und Ronaldo: FSG Gudensberg erwartet auswärtsstarke SG Barockstadt

Bereit fürs letzte Heimspiel des Jahres: Gudensbergs Till Dünzebach, der hier zu sehen ist mit Johannesbergs Nikola Milankovic.
+
Bereit fürs letzte Heimspiel des Jahres: Gudensbergs Till Dünzebach, der hier zu sehen ist mit Johannesbergs Nikola Milankovic.

Das letzte Heimspiel des Jahres steht für die FSG Gudensberg an. Die vorletzte Chance für den Aufsteiger von 2020, die Tabelle über die Winterpause freundlicher zu gestalten. Denn nach sechs Niederlagen in Serie wird das Team von Trainer Andre Fröhlich auf einem Abstiegsplatz überwintern

Gudensberg – Und hat vor dem Spiel gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz II (So. 14.30 Uhr, Weinbergstadion) neun Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Die Zielsetzung ist klar: Drei Punkte müssen her. Allein schon, um nach nur sieben Zählern endlich zweistellig zu werden. Trainer Fröhlich verspricht den Zuschauern eine „hoch motivierte Heimmannschaft.“

Und könnte neue Ideen einbringen. Denn in dieser Woche sind dessen Tage extrem kurz, weil er beim Nachwuchsleistungszentrum in Paderborn hospitiert. Auf Einladung von Bernd Wiesner, dem A-Jugend-Bundesligatrainer des SCP. Mit dem bestand Fröhlich gemeinsam vor zehn Jahren die B-Lizenz.

Siebert und Döring könnten stürmen

Möglich, dass deshalb das Abschlusstraining auf Samstag verlegt wird. Dann wieder an Bord: Torjäger Tom Siebert (Erkältung), Till Dünzebach (Oberschenkel) und Fabian Otto (Schulter), die schmerzlich vermisst wurden. Deshalb ist Fröhlich guter Dinge, erstmals in dieser Serie seinen Paradesturm mit Siebert und Nico Döring gemeinsam bringen zu können.

Gegen den Tabellenneunter, der auch ein Spitzenreiter ist. Denn die Hessenliga-Reserve führt die Auswärtstabelle ungeschlagen mit 17 von 21 möglichen Punkten an – ist umgekehrt allerdings nach sieben Niederlagen in Serie Letzter der Heimtabelle. Auch, weil das junge Team bereits sieben Platzverweise kassierte und somit wie aktuell Linus Wittke wichtige Spieler gesperrt fehlen.

Roth mit schönen Erinnerungen an den SCN

Schon 30 Akteure setzte Trainer Florian Roth ein und sieht ohnehin die Entwicklung seiner Schützlinge am wichtigsten an. Einige davon betreut der 39-Jährige bereits seit der B-Jugend. Zu den hoffnungsvollsten Talenten zählen der portugiesische Mittelfeldspieler Tiago Queiros und der albanische Torjäger Ronaldo Zenuni. Derzeit nicht mit Tiago und Ronaldo spielen kann indes Peter Liebermann. Den Ex-Schwalmstädter plagt eine Kapselverletzung.

Dessen Trainer könnte bei der Anreise wehmütig werden. Denn er stammt aus Oberaula und spielte bis 2003 für den SC Neukirchen. Und war unter Hans Schweigert Teil der letzten Oberliga-Mannschaft das SCN. „Das war ein eingeschworener Haufen“, erinnert sich Roth und sagt mit Blick auf seine SG: „Wir wollen bis zur Winterpause noch mindestens vier Punkte holen.“ Ein Ziel, dass beide Klubs eint. (Sebastian Schmidt)

Florian Roth

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.