Hessenliga

TuS Viktoria Großenenglis bleibt nach souveränem 3:0 Tabellenführer und erreicht Aufstiegsrunde

Freuen sich auf die Aufstiegsrunde: (von links): Torfrau Hannah Lachmann und die drei Torschützinnen Jana Schwaab, Lena Eckhardt und Mareike Wanner siegten mit der Viktoria in Lollar.
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Freuen sich auf die Aufstiegsrunde: (von links): Torfrau Hannah Lachmann und die drei Torschützinnen Jana Schwaab, Lena Eckhardt und Mareike Wanner siegten mit der Viktoria in Lollar.

Das erste Ziel ist erreicht. Und das in beeindruckender Manier. Mit einem souverän herausgespielten 3:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Eintracht Lollar hat der TuS Viktoria Großenenglis die Tabellenführung in der Frauenfußball-Hessenliga verteidigt und darf nun für die Aufstiegsrunde planen.

Lollar - Bemerkenswert: Der souveräne Erfolg beim Tabellendritten gelang ohne Liga-Toptorschützin Johanna Straube, die von Trainer Alessandro Wiegand eine Schonpause gegen ihren Ex-Klub erhielt. Auch Stamm-Torhüterin Sabrina Wandrei (privat verhindert) und Führungsspielerin Julia Faupel (Beruf) fehlten. Dafür fingen mit Ersatztorwartin Hannah Lachmann und Lisa Fölsch zwei Debütantinnen in der Startelf an.

Es war aber eine Einwechselspielerin, die das Team auf die Siegerstraße führte. Schon in der ersten Halbzeit in die Partie gekommen, erzielte Mareike Wanner, die bis 2019 fest zur ersten Mannschaft zählte, das 1:0 (35.). Die Führende der Gruppenliga-Torschützenliste zog aus 20 Metern ab und überlistete Eintracht-Torhüterin Laila Koch.

„Wie wir dann den Gegner an die Wand gespielt haben, war einfach geil“, lobte der Viktoria-Coach das Pressing und den Angriffswirbel seiner offensiven Dreierreihe Lena Eckhardt, Jana Schwaab und Anna Lena Wagner. Erst verpasste Schwaab mit einem Volleyschuss das 2:0 (35.). Das dann aber Eckhardt nach der Pause gelang (65.). Zuvor hatte Laura Festor mit einem Steckpass die durchstartende Wagner gefunden, die mit einem Zuspiel auf ihre mitgelaufene Kollegin das Tor optimal vorbereitete. „Der Spielzug war bundesligareif“, freute sich Wiegand.

Auf der Gegenseite gab es für die gut aufgelegte Lachmann keine Gefahr. Nur zwei Freistöße der Mannschaft von Peter Antschischkin kamen in Tornähe an. Wie es besser geht, zeigte Schwaab mit einem Abschluss in den Winkel zum 3:0 (83.). Geschenkt, dass der Auswärtssieg nicht noch höher ausfiel.

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