Hessenliga

Großenenglis gegen Pilgerzell in Torlaune - Straube glänzt mit Hattrick

Freude über das 3:0: die Großenengliserinnen Jana Schwaab (l.) und Torschützin Johanna Straube, der sogar ein Hattrick gelang.
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Freude über das 3:0: die Großenengliserinnen Jana Schwaab (l.) und Torschützin Johanna Straube, der sogar ein Hattrick gelang.

Auch das zweite Saisonspiel in der Hessenliga der Frauen hätte nicht besser laufen können für den TuS Viktoria Großenenglis: Gegen den TSV Pilgerzell feierten die Borkenerinnen mit 9:0 (4:0) ein Schützenfest.

Borken - Bereits in der zehnten Minute eröffnete Jana Schwaab den Torreigen. Und kurz darauf erhöhte Johanna Straube nach einem Eckstoß (13.) auf 2:0. „Wir wussten, dass es sehr schwer wird,“ meinte Gästetrainer Oliver Rehberger nach dem frühen Doppelschlag.

Dennoch ließen sich seine Schützlinge nicht hängen. Den Gegenangriff von Isabell Köhler (15.) klärte Luisa Winter allerdings früh. Dass das Publikum in Großenenglis nach 21 Minuten zum dritten Mal jubelte, war abermals Neuzugang Straube zu verdanken. Ihren Hattrick machte sie in der 22. Minute perfekt. Zuvor waren Julia Faupel (28.) und die wieder genesene Anna Lena Wagner (31. und 34.) an TSV-Schlussfrau Lisa Hohmann gescheitert.

Auch nach dem Wechsel bewiesen die zahlreichen Juniorinnen, die vor der Saison ins Künzeller Team aufgerückt waren, Moral. Allerdings: Der Torhunger der Gastgeberinnen war längst noch nicht gestillt. Erst nach dem Treffer der kurz zuvor eingewechselten Nancy Willenberg (49.) verleitete die Borkenerinnen dazu, das Tempo herauszunehmen. Außerdem war TuS-Trainer Alessandro Wiegand darauf bedacht, seine Spielerinnen „etwas zu schonen“.

Was seine Schützlinge nicht daran hinderte, in der Schlussphase noch mal Gas zu geben. Mittelfeldakteurin Julia Faupel traf per Weitschuss ins Tor (75.) und die eingewechselte Lena Eckhardt machte es ihr in der 78. Minute nach. Der Gegenangriff von Isabell Köhler forderte TuS-Torfrau Sabrina Wandrei hingegen nur leicht. Auch in den Schlussminuten bekam sie nur wenig zu tun. Das Spiel fand weiterhin hauptsächlich vor dem GästeTor statt. Dort schlugen Julia Faupel (84.) sowie Innenverteidigerin Alina Diehl (87.) noch mal zu.

Es hätte auch zweistellig werden können, doch das Tor der eingewechselten Sophie Trost wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Doch das änderte nichts an der Zufriedenheit über einen Start nach Maß in die neue Saison, der der Viktoria sogar die Tabellenführung nach zwei Spieltagen bescherte.(Julia Richter)

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