Endrunde Frauenfußball: FC RW Bad Zwesten überrascht als Zweiter

Großenenglis verteidigt Titel

Der Frauen-Hallenkreismeister: Viktoria Großenenglis mit (stehend von links) Trainer Manuel Mrosek, Mareike Wanner, Thalea Reitz, Tina Rosek, Jenny Käßner und Trainer Marcel Klug, (Mittlere Reihe von links) Johanna Pospich , Rojin Balica, Julia Faupel, Sellina Adler und Lisa Koch, (liegend von links) Simona Weber und Jana Mrosek. Foto: Hahn

Treysa. „Die Nummer Eins im Kreis sind wir" sangen die Siegerinnen des Hallenturniers nach allen gewonnenen Partien in einer Jubeltraube in Treysa.

TuS Viktoria Großenenglis hatte ein fulminantes Torverhältnis von 34:2 am Ende des Tages auf dem Konto.

„Natürlich ist die Titelverteidigung ein schönes Ergebnis für uns. Aber wir müssen jetzt sehen, dass wir uns als Mannschaft einspielen und im Spitzenspiel gegen Marburg alles geben“, sagte Spielführerin Selina Adler.

Der TuS Viktoria startete glänzend in die Vorrunde: gegen den FC RW Bad Zwesten, den späteren Finalist vom TuS, gewann das Team von Trainer Manuel Mrosek 11:0. Die Spiele danach gegen den TSV Mardorf II und gegen den TSV Ellenberg gingen jeweils 6:1 aus. Die Mannschaften wie Gruppenligist TSV Mardorf I und II, der SV Seigertshausen und der TSV Ellenberg mussten sich bereits in der Vorrunde geschlagen geben.

Die Halbfinals bestritten der Gruppenligist TSV Obermelsungen gegen Bad Zwesten und Großenenglis gegen Edermünde. Auch dort gewann die Viktoria deutlich mit 6:0 und ihr Gegner im Finale hieß Bad Zwesten, der den TSV im Halbfinale 5:3 besiegte.

Der FC Edermünde hatte im Spiel um Platz Drei die Oberhand über Obermelsungen. Der Co-Trainer der Damen, Mike Reinemann, war zufrieden: „Großenenglis zeigte sich heute als Übermacht. Wir sind mit dem dritten Platz schon glücklich.“

Im Finale zeigten die Spielerinnen von Trainer Mrosek ein weiteres Mal, dass sie in diesem Turnier die Übermannschaft waren. Sie bezwangen den FC Bad Zwesten 5:0. Der Trainer der Damenmannschaft aus Zwesten, Jochen Henkel, freute sich dennoch: „Mein Team hat sich super gefangen. Und dass wir ins Finale eingezogen sind, ist ein großer Erfolg. Denn nicht nur auf dem Feld, sondern auch in der Halle sieht man den Klassenunterschied.“

Doch am Ende hatte die Viktoria ihrem Namen alle Ehre gemacht und feierte sich wohlverdient im Siegestaumel. Gute Vorraussetzungen also für die Restrunde.

Von Cora Zinn

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