Gruppenliga-Hit

Gudensberg nach Wabern-Gala in Brunslar Favorit

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Vor seinen Sprints ist die SG Brunslar/Wolf. gewarnt: Nico Döring (l.), hier im Zweikampf mit Timo Lachmann (SG Kirchberg/Lohne, der zuletzt zwei Mal für die FSG traf. 

Brunslar – Wenn der Tabellenvierte auf den Spitzenreiter trifft, dann ist gemeinhin Spannung garantiert. Doch beim Gruppenliga-Hit zwischen der SG Brunslar/Wolfershausen und der FSG Gudensberg (So. 15 Uhr in Brunslar) sind die Rollen klar verteilt.

Denn die aktuelle Form könnte unterschiedlicher nicht sein. Während Gudensberg zuletzt beim 3:2-Sieg in Wabern einen grandiosen Auftritt hatte, enttäuschte Brunslar/Wolfershausen zur gleichen Zeit beim 0:6 in Schwalmstadt maßlos.

Dabei konnten die SG-Spieler nie ihre gewohnte Zweikampfstärke abrufen, dafür die Schwälmer nahezu ungestört ihre Kreise ziehen. Trotzdem weiß Trainer Timo Rudolph, dass sein Team an guten Tagen über den Kampf zum Spiel zu finden. Ein solcher ist unbedingt nötig, um die „Mannschaft der Stunde“ an die Kette zu legen.

Gudensbergs Trainer Andre Fröhlich hat großen Respekt vor dem Gegner und seinem Kollegen, der sich als „Taktikfuchs“ wahrscheinlich etwas Besonderes einfallen lasse. Doch was der plant ist kein Hexenwerk. „Wir dürfen den Gudensberger Stürmern Tom Siebert und Nico Döring keinen Raum für lang gezogene Sprints lassen“, fordert Rudolph. Und glaubt nicht, dass das Selbstvertrauen seiner Schützlinge unter der letzten Schlappe leiden wird: „Vor dem 0:6 in Schwalmstadt haben wir eine gute Saison gespielt. Daran werden sich die Spieler erinnern.“ Sein vorsichtiger Optimismus wird auch durch die Rückkehr von Sven Hoffmeister genährt. Er soll die Abwehr stabilisieren.

Auch deshalb sagt Fröhlich: „Wir werden die SG auf keinem Fall unterschätzen.“ Der 29-Jährige war zwar von dem Auftritt seiner Mannschaft beim TSV Wabern ebenso angetan wie die etwa 400 Zuschauer, aber er ist sich nicht ganz sicher, wie gut seine Mannschaft die Umstellung bewältigt. „Brunslar/Wolfershausen spielt ganz anders als Wabern. Vermutlich werden wir nicht so viele Konterchancen bekommen wie beim TSV. Deshalb müssen wir sicherer und länger kombinieren“, erklärt der FSG-Coach. In Erwartung eines Gastgebers, der sich in erster Linie mit Defensivaufgaben beschäftigen wird.

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