Gruppenliga: 

Tom Siebert und Can Yilmaz im Fokus beim 2:2 in Homberg

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Das 1:0 ist unterwegs: Can Yilmaz (r.) trifft hier gegen Gudensberg Tom Stieghorst für Homberg.

Im Kreisderby der Fußball-Gruppenliga trennten sich der FC Homberg und die FSG Gudensberg mit einem gerechten 2:2 (1:1)-Remis. Damit wartet Gudensberg schon seit fünf Spieltagen auf einen Dreier.

Zwei Spieler drückten dieser Partie ihren Stempel auf. Aufseiten des FC war es Can Yilmaz, bei den Gästen Tom Siebert. Beide bereiteten den Abwehrreihen große Kopfschmerzen. Homberg ging früh durch Yilmaz in Führung (4.). Fortan spielte aber nur noch der Gast und erarbeitete sich mehrere gute Chancen durch Siebert (5., 8.) und Mike Reinemann, dessen Kopfball am Außennetz landete (9.). Auf der Gegenseite scheiterte Yilmaz knapp (10.).

Nachdem der Routinier Reinemann mit einem Schuss aus der Drehung knapp das Ziel verfehlte (12,), stand Fabian Otto auf Vorlage von Siebert am langen Pfosten völlig frei und köpfte zum 1:1 ein (16.). Nach dem Wechsel kamen die Kreisstädter wie ausgewechselt aus der Kabine und übten viel Druck auf die Gudensberger aus. Das wurde belohnt. Can Yilmaz setzte sich auf der rechten Seite durch, passte scharf nach innen und Daniel Frank unterlief ein Eigentor zum 2:1 (72.). Die FSG ließ sich nicht schocken. Nach toller Vorarbeit des eingewechselten Matthias Tropmann sicherte Siebert das leistungsgerechte 2:2 (86.).

„Ich muss meiner Mannschaft großes Lob für ihre tolle Moral zollen, weil sie es zweimal verstand, einen Rückstand wettzumachen“, sagte FSG-Trainer Andre Fröhlich. Sein Kollege Florian Seitz war sauer: „Wir müssen beim 2:1 nachlegen, beziehungsweise die Führung einfach über die Zeit bringen.“

VON UWE VERCH

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