Gruppenliga Kassel 1:

Tabellenführer FSG Gudensberg erwartet FV Felsberg zum Derby

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Sehen sich am Sonntag wieder: FV-Torjäger Abdullah Al-Omari (l.) und Gudensbergs starker Schlussmann Tom Stieghorst.

Sie haben sich zu einem ernsthaften Kandidaten auf den Aufstieg in die Verbandsliga gemausert. Die Fußballer der FSG Gudensberg, die zum vierten Mal in dieser Saison Gruppenliga-Tabellenführer sind. Und als solcher favorisiert ins Derby gegen den FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz am Sonntag (14.30 Uhr, Weinbergstadion) gehen.

Zwei weitere Erfolge dabei und am letzten Spieltag dieses Jahres gegen die SG Kirchberg/Lohne/Haddamar am 17. November vorausgesetzt, winkt die Spitzenposition bis mindestens Mitte März 2020. „Jetzt an die Meisterschaft zu denken, lenkt nur ab“, macht FSG-Coach André Fröhlich klar, dass die Konzentration allein auf die beiden bevorstehenden Spiele gerichtet ist. 

Dabei stehen die Chancen gut, den Platz an der Sonne zu halten. Denn die Hausherren haben eine starke Mischung aus Jung und Alt gefunden: Im Umfeld der Routiniers Mike Reinemann (seit drei Wochen 44 Jahre alt) und Matthias Tropmann (30) haben sich federführend Kapitän Julian Lauterbach (23), Torwart Tom Stieghorst (20) sowie die Stürmer Tom Siebert (21) und Nico Döring (18) prächtig entwickelt. Dabei glänzt Siebert, zuletzt dreifacher Torschütze in Haldorf, nicht nur mit seiner Treffsicherheit. Er hat auch den Blick für seine Mitspieler. Und bereitete 16 der 37 FSG-Tore vor.

Besonderes Wiedersehen mit Björn Kördel

Für Gäste-Coach Björn Kördel ist es eine besondere Partie. In Gudensberg wohnhaft, spielte er seine komplette Fußballer-Laufbahn auch bei der FSG. „Wir brauchen schon einen Sahnetag, um im Weinbergstadion etwas zu holen“, macht der FV-Trainer klar, wer in diesem Spiel den Favoriten stellt. Die Edertaler können ihre Aufgabe jedoch ohne Druck angehen, spielen sie doch als Achter mit acht Punkten Rückstand bei einem Nachholspiel in der Hinterhand gleichfalls eine gute Saison. Am Sonntag fehlt Maximilian Lohne. Sven Budach und Marijo Susilovic sind fraglich. Die FSG muss allein Andrej Lang ersetzen.   

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