Gruppenliga-Topspiel:

Ultimative Herausforderung für Gudensberg in Ziegenhain

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Kapitän: Julian Lauterbach gibt der FSG als Abwehrchef Sicherheit. 

Das ist eine große Chance für den 1. FC Schwalmstadt: Nach dem 5:0-Coup in Wabern hat der Spitzenreiter der Fußball-Gruppenliga heute (15.30 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion Ziegenhain) den Tabellendritten FSG Gudensberg zu Gast, ehe es acht Tage später zum Zweitplatzierten SC Edermünde geht.

„Wir wollen uns ein Polster im Aufstiegskampf verschaffen und den Sieg in Wabern vergolden“, betont FCS-Coach Atilla Güven. Zwar hat der 35-Jährige ebenso wie sein Gegenüber Andre Fröhlich großen Respekt vor dem Kontrahenten, jedoch nimmt Güven die Favoritenrolle an und möchte spielerische Stärke sehen. Zwei Änderungen in der Startelf sind dennoch zu erwarten.

Bechtel zurück, Fabian Seck fehlt

Tobias Bechtel ist nach einer Gehirnerschütterung zurück und spielt wieder im Tor. Sein Coach betont aber: „Wir haben zwei Nummer-Eins-Torhüter. Joel Ritter hat seine Sache zuletzt super gemacht.“ Der zweite Wechsel ist indes eine Schwächung, weil Abwehrchef Fabian Seck im Urlaub weilt. Janik Herndl ist ein Kandidat für den Posten neben Vedran Jerkovic. Alternativ könnte Jan-Philipp Trümner ins Zentrum rücken, dann würde der schnelle David Stang von Linksaußen nach hinten gezogen – und ein neuer Angreifer für das bevorzugte 4:3:3-System gesucht.

Rückhalt: Schwalmstadt Tobias Bechtel, der von der FSG im Hit gefordert wird. Foto: Pressebilder Hahn

Viel Laufarbeit ist im Topspiel gefragt. Da benötigt der FCS erneut einen Ricardo Seck in Bestform, der in Wabern ein Vorbild an Leidenschaft als rechter Verteidiger war und in Rekordzeit nach seinen Vorstößen wieder auf seinem Posten war. Denn heute heißen die Gegner Nico Döring und Tom Siebert. Ein kongeniales Duo, das in dieser Serie einträchtig durchstartet. Der erst 18-jährige Döring kommt in sieben Spielen auf neun Scorerpunkte (7 Tore/2 Vorlagen), der 21-jährige Siebert auf deren 16 in zwölf Partien (5/11).

„Das ist für uns die ultimative Herausforderung“, sagt FSG-Coach Fröhlich, dessen Team beim 6:2 gegen die SG Münden/Goddelsheim nach sechs sieglosen Partien zurück in die Erfolgsspur fand. Die unfreiwillige Pause durch das ausgefallene Pokal-Viertelfinale in Uttershausen (jetzt am kommenden Dienstag) nutzte Gudensberg zu einer intensiven Trainingseinheit. Da Tim Prüfer aus dem Urlaub zurück ist, können die Gäste bis auf den Langzeitverletzten Janik Turtl (Schambeinentzündung) aus dem Vollen schöpfen.

Um die starke Aufbaureihe mit Daniel Frank, Julian Lauterbach und Mike Reinemann sowie davor Carlos Rohmann als Sechser genießt bei der FSG die Abwehrarbeit Priorität. Diese soll möglichst über das schnelle Umschaltspiel veredelt werden. „Wir haben keinen Druck und wollen, dass die Liga spannend bleibt“, sagt Fröhlich. Was durchaus eine Kampfansage ist.

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