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FSG Gudensberg vor Heimspiel gegen TSG Sandershausen wohl nicht mehr zu retten

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Von: Sebastian Schmidt

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Lukas Illian
Lukas Illian © Pressebilder Hahn

Das war’s denn leider wohl: Die Fußballer der FSG Gudensberg müssen für die Spielzeit 2022/23 mit der Gruppenliga planen. Und sind in der Verbandsliga vor der Partie gegen die TSG Sandershausen (Mi. 19 Uhr, Weinbergstadion) eigentlich nicht mehr zu retten.

Gudensberg – Der Grund: Auch das vermeintliche Schlupfloch bei einem Rückzug eines Konkurrenten ist dicht. Wie der Regionalbeauftragte Matthias Schmelz auf Anfrage bestätigt, ist die Frist am Sonntag abgelaufen. Sollte jetzt noch ein Verein sein Team abziehen, müsste es in der Kreisoberliga neu starten – und es werden nicht weniger Absteiger aus der Verbandsliga.

Vier Absteiger scheinen fix

Somit scheinen die letzten vier Plätze – die bei einem Klassenerhalt des SV Steinbach in der Hessenliga einen Rückschritt eine Liga tiefer bedeuten – fix an den SV Türkgücü Kassel, FSV Thalau und SG Hombressen/Udenhausen vergeben. Das sind die anschließenden Gegner der FSG. Folglich ist’s ab jetzt für Gudensbergs Trainer Andre Fröhlich auch eine Frage der Ehre: „Wir wollen bestmöglich abschließen und dann gestärkt nächste Saison angreifen.“

Personell hofft Fröhlich heute auf den Einsatz des angeschlagenen Torjägers Tom Siebert, zudem könnte sich Mittelfeldspieler Lukas Illian frei testen. Passen muss neben den Langzeitverletzten Noah Jäger, Can Rommel, Jannik Turtl Stürmer Nico Döring (Zerrung). Keine Option mehr ist der nachverpflichtete Christian Hesse, der den FSG-Coach nicht überzeugen konnte.

Sandershausen winkt Klassenerhalt

Finalstimmung herrscht im Weinbergstadion indes nicht nur ob der mit Blick auf die Europa League unglücklichen Anstoßzeit, sondern auch bei den Gästen: „Für uns ist das ein Endspiel. Wenn wir gewinnen und Steinbach in der Hessenliga bleibt, sind wir gerettet“, macht TSG-Trainer Dennis Schanze deutlich. Zwei Siege in den Kellerduellen mit Türkgücü (4:3) und Hombressen (3:1) brachten Sandershausen trotz der jüngsten 2:4-Niederlage gegen Vellmar in diese komfortable Lage.

Mit den Verteidigern Michael Gerber und Jonas Oppermann (beide verletzt) sowie Sechser Donik Hiseni (krank) dürften drei Mann fehlen, ansonsten hat Schanze um seine gefährlichen Angreifer Emre Bicer, Sascha Hebold und Felix Bredow alle Mann an Bord. (Sebastian Schmidt)

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