Verbandsliga:

Gudensberg auf Rekord-Kurs: Nimmt FSG auch die Hürde Johannesberg?

Eine ernst zunehmende Alternative: Philipp Göttig (r., hier im Pokal vor Melsungens Kevin Koch am Ball) bietet sich fleißig bei der FSG Gudensberg an.
+
Eine ernst zunehmende Alternative: Philipp Göttig (r., hier im Pokal vor Melsungens Kevin Koch am Ball) bietet sich fleißig bei der FSG Gudensberg an.

Die Fußballer der FSG Gudensberg sind auf Rekordkurs. Schrauben an der eigenen Bestmarke von ungeschlagenen Spielen in der Verbandsliga. Denn in der abgebrochenen ersten Spielzeit gelang es dem Team von Trainer Andre Fröhlich maximal nur zweimal in Folge, nicht zu verlieren.

Gudensberg – Vor dem richtungsweisenden Duell mit der SG Johannesberg (Sa. 16 Uhr) punktete die FSG bereits in vier Partien (ein Sieg, drei Remis) in Folge. „Ein weiterer Sieg würde uns richtig, richtig gut zu Gesicht stehen“, weiß denn auch Coach Fröhlich und macht den Charakter seines Teams für die Entwicklung verantwortlich. Nicht nur Tom Siebert (schon sieben Treffer), sondern auch die Außen Philipp Wissemann und Philipp Göttig sowie die zentralen Mittelfeldspieler Noah Jäger und Till Dünzebach nehmen immer wichtigere Rollen ein. Auch Robin Colella lobt der Trainer, doch der muss wegen einer Verletzung am Zeh passen.

Im Vergleich zum 1:1 gegen Eichenzell, das rückblickend durch Eichenzells 2:1-Coup in Bad Soden weiter aufgewertet wird, ist der Einsatz von Lukas Illian fraglich. Dem war als einer von zwei „Freigeistern“ (zudem noch Can Rommel) hinter Siebert sein erstes Tor für die FSG gelungen, ehe er in dieser Woche angeschlagen am Sprunggelenk zwei Einheiten verpasste.

Gegner Johannesberg als „Wundertüte“

Mit Blick auf die Tabelle, der sich langsam lohnt, gewinnt die Partie am Samstag weiter an Bedeutung, weil Gudensberg eine Woche später spielfrei in der Liga ist. Dafür steht der Kreispokal gegen Nachbar Brunslar/Wolfershausen am Freitag auf dem Plan.

Gegner Johannesberg kommt für Fröhlich einer Wundertüte gleich. Seit dem Aufstieg 2017 fanden sich die Osthessen weitgehend in der oberen Tabellenhälfte wieder. Doch bedingt durch die langzeitverletzten Leistungsträger Niklas Zeller, Kirche Ristevski und Jonas Lembach sowie dem Abgang von Stammtorhüter Mitja Hofacker zu Hessenligist Hanau hat Trainer Zejlko Karamatic reichlich Qualität verloren. Viel hängt nun von Routinier Nikola Milankovic als Defensiv-Organisator und der Treffsicherheit von Niklas Odenwald sowie Patris Gjocaj ab. (Sebastian Schmidt)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.