Verbandsliga

Gudensberg ersehnt den ersten Heimsieg

Bei ihm ist der Knoten geplatz: Gudensbergs Torjäger Tom Siebert (l.), hier gestört von Andre Wicke, erzielte gegen Sand sein fünftes Tor.
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Bei ihm ist der Knoten geplatz: Gudensbergs Torjäger Tom Siebert (l.), hier gestört von Andre Wicke, erzielte gegen Sand sein fünftes Tor.

Das Warten geht weiter. Die Sehnsucht wird größer. Nach dem ersten Heimsieg nämlich, der der FSG Gudensberg auch im vierten Anlauf verwehrt blieb. Trotzdem ging das 1:1 gegen den SSV Sand durchaus als Mutmacher für den Verbandsliga-Aufsteiger durch, so dass es nun im fünften Versuch am Mittwoch gegen die SG Ehrenberg (19.15 Uhr Weinbergstadion) klappen könnte.

Gudensberg - „Ein Punktgewinn, keine Frage“, sagte FSG-Trainer Fröhlich nach dem späten und sogar etwas unverhofften Ausgleich durch Tom Siebert (83.). Und angesichts der Tatsache, dass seine Mannschaft ausgerechnet in Überzahl an Kompaktheit einbüßte, nachdem sie dem Favoriten fast eine Stunde lang nur wenige Torchancen gestattet hatte, bei denen Tom Stieghorst reaktionsschnell zur Stelle war.

„Nun müssen die ersten drei Punkte zuhause her“, blickt der FSG-Schlussmann entschlossen nach vorn. Auch als „Vorsorge“ für die dann folgenden vermeintlich schwierigeren Aufgaben gegen Bad Soden, Lichtenau und CSC Kassel.

Torschütze Siebert spricht vor dem Aufsteiger-Duell von einem „Sechs-Punkte-Spiel“, obwohl nur drei verteilt werden. Denn: Die Vollmar-Elf gehört wohl zu den Konkurrenten, die die Gudensberger hinter sich lassen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Was bisher gelang, denn die Ehrenberger verloren die letzten vier Spiele, stehen besonders nach dem 1:2 gegen Hombressen/Udenhausen unter Druck.

Trainer Fröhlich: Wir müssen wachsam sein

Trotzdem mahnt Andre Fröhlich in Erwartung eines „engen Spiels“ zur Vorsicht: „Wir müssen wachsam sein.“ Besondere Beachtung sollte sein Abwehr Marius Bublitz gewähren, der fünf der bisher nur neun SG-Tore erzielte. Neuzugang Christoph Neidhardt, der langjährige Hünfelder Hessenliga-Spieler, ist (noch) kein Faktor und hat erst ein Spiel für seinen neuen Verein gemacht.

Der FSG-Coach hofft noch auf die Rückkehr von Christian Dobler-Eggers (Achillessehnenreizung). Während jedoch an seiner sattelfesten Abwehr, die ihre Verbandsliga-Tauglichkeit schon mehrfach nachgewiesen hat, kaum Änderungsbedarf besteht, ist gegen die wohl tief stehenden Osthessen seine Offensivabteilung umso mehr gefragt.

„Unsere spielerischen Lösung sind ausbaufähig“, weiß der Fußball-Lehrer und erhofft sie sich insbesondere von seinem zentralen Mittelfeld um Spielmacher Carlos Rohmann. Ein Systemwechsel - von Fünferkette auf 4:4:2 - ist eine Option, aber kein Allheilmittel. „Geduldiger spielen und im richtigen Moment umschalten“, wie Torjäger Siebert vorschlägt, schon.

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