Verbandsliga

Gudensberg setzt auf Fabian Otto und Till Dünzebach

Rückt für den gesperrten Leon Fink in die Gudensberger Elf: Fabian Otto.
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Rückt für den gesperrten Leon Fink in die Gudensberger Elf: Fabian Otto.

„Auf die Mischung kommt‘s an“, sagt Trainer Fröhlich. Was zunächst wie eine Allerweltsweisheit rüber kommt, soll seiner Mannschaft, der FSG Gudensberg, im ersten Auswärtsspiel der Fußball-Verbandsliga bei der TSG Sandershausen (So. 15 Uhr) als Erfolgsrezept dienen.

Gudensberg - Nämlich: „Ein guter Mix aus hohem Anlaufen und kompaktem Auftreten.“Den offenbarte der Neuling beim Auftakt gegen Eichenzell (1:1) insbesondere nach der Pause und das sogar in Unterzahl. Carlos Rohmann fällt dabei als zentraler Mittelfeldspieler eine ebensolche Rolle zu. Umso schmerzlicher, dass Andre Fröhlich in Niestetal auf den 25-Jährigen (Urlaub) verzichten muss. Für ihn könnte Till Dünzebach auf die Sechs rücken. Der nach seiner Gelb-Roten Karte für ein Spiel gesperrte Leon Fink wird von Fabian Otto ersetzt. Ansonsten kann die FSG auf ihre Bestbesetzung zurück greifen.

Davon sind die Gastgeber weit entfernt. Ihnen droht ein Auftritt „ohne Sechs“: David Altschmied und Justin Schumann fallen ebenso langfristig aus wie Felix Bredow (Mittelfußbruch), der Motor des Sandershäuser Umschaltspiels. Dazu lief, so Trainer Hüter, das Auftaktspiel in Lichtenau (0.2) „äußerst unglücklich“: Nach 40 Minuten wurde der reaktivierte Tobias Rühlmann „umgetreten“ (Hüter) und konnte nicht weiter spielen. Also musste der angeschlagene Emre Akman ran, hielt aber nur fünf Minuten durch, so dass die Gäste die zweite Halbzeit ohne etatmäßigen Stürmer bestreiten mussten.

Gastgeber „ohne Sechs“?

Das könnte der Mannschaft gegen Gudensberg die volle Spielzeit blühen. Außerdem ist Mittelfeldspieler Zakariae El Jamouhi gesperrt. „Vielleicht stellen wir uns angesichts dieser Personalprobleme einfach nur hinten rein“, unkt Bernd Hüter, der Friedhelm Janusch auf der Trainerbank ersetzte. Der ehemalige Zweitliga-Spieler des KSV Hessen Kassel muss einen (leichten) personellen Umbruch bewältigen, wobei der Verlust von dem jahrelangen Leistungsträger Christopher Minne wohl am schwersten wiegt.

Neue Hoffnungsträger sind nun Michael Geber und Emre Bicer, beides Neuzugänge vom Klassenkameraden Türkgücü und Torwart Christoph Herbst (von Rothwesten), der seine Elf beim Einstand gleich mal vor einer höheren Niederlage bewahrte. Von den „Verbliebenen“ wird der offensive Mittelfeldmann Sascha Hebold vom FSG-Coach besonders geschätzt, dessen Standards brandgefährlich sind.

An ein langes, zurückhaltendes Abtasten der Konkurrenten angesichts der Personalnot der Gastgeber glaubt Andre Fröhlich indes nicht. „Das können wir gar nicht“, weiß er um den Sturmdrang seiner Schützlinge. Und besteht deshalb auf eine gute Konterabsicherung. Damit die Mischung stimmt.

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