Verbandsliga

FSG Gudensberg vor schweren Saisonstart gegen Titelaspirant CSC 03 Kassel

Da geht‘s lang: Christian Dobler-Eggers wird zusammen mit Julian Lauterbach das bewährte Innenverteidiger-Duo der Gudensberger bilden. Die sind zum Auftakt besonders gefordert.
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Da geht‘s lang: Christian Dobler-Eggers wird zusammen mit Julian Lauterbach das bewährte Innenverteidiger-Duo der Gudensberger bilden. Die sind zum Auftakt besonders gefordert.

Gegen CSC Kassel (So. 15 Uhr Weinbergstadtion), bei Bad Soden, gegen OSC Vellmar: Die FSG Gudensberg als Verbandsliga-Aufsteiger von 2020 erwartet ein – gelinde ausgedrückt – anspruchsvolles Auftaktprogramm. 

Gudensberg - Denn die ersten drei Gegner sind allesamt Anwärter auf einen Spitzenplatz in Hessens zweithöchster Spielklasse. Tom Siebert ficht das nicht an. „Genau deshalb wollten wir ja aufsteigen“, weist der FSG-Angreifer auf die besondere Motivation hin, „sich mit solch‘ starken Gegner zu messen.“ Überzeugt davon, dass diese dem Gruppenliga-Meister von 2020 sogar liegen. Weil sie als Favoriten die Initiative übernehmen müssen, was dem Außenseiter Raum für seine gefährlichen Gegenstöße beschert. Wenn es ihm denn gelingt, nach Balleroberung schnell und gezielt umzuschalten.

Was im Kreispokalspiel gegen den Melsunger FV (5:1) schon ganz gut klappte. Drei der fünf Tore gingen auf das Konto konsequent ausgespielter Konter. Zwei entsprangen aus Standardsituationen, an denen Trainer André Fröhlich in der Vorbereitung ebenfalls gearbeitet hat. Jeweils als Vorbereiter zeichnete sich Can Rommel aus, der seinen Mittelfußbruch überwunden und zu alter Spielfreude zurück gefunden hat. „Das war sicherlich gut fürs Selbstvertrauen, aber keinesfalls Gradmesser für unseren Verbandsligastart“, ordnet Co-Trainer Christian Dobler-Eggers die gelungene Generalprobe ein.

FSG mit Dobler-Eggers

Der Routinier kehrt nach seiner Corona-Impfung in die Innenverteidigung zurück. Vertreter Robin Colella empfahl sich in der Vorbereitung und im letzten Testspiel für die Dreierkette, so dass Noah Jäger, den allerdings eine Fußgelenksblessur plagt, ins Fünfer Mittelfeld rücken könnte. Noch kein Thema für die Anfangsformation ist der angeschlagene Neuzugang Lukas Ilian.

Beim Gast bahnt sich die Rückkehr von Christian Käthner an. Mit dem lange verletzten 34-jährigen Spielmacher verbindet Lothar Alexi die Hoffnung - wie in den letzten Spielzeiten angestrebt, aber nie umgesetzt - in den Titelkampf eingreifen zu können. „Wir wollen unter die ersten Fünf“, hält der CSC-Coach mit seinen Ansprüchen nicht hinter den Berg.

Mit einem System, dass der Gudensberger Spielweise sogar etwas ähnelt: Das Spielfeld klein halten, den Gegner hoch und explosiv anlaufen, um dessen Abwehr dann überfallartig auszuhebeln. Mit dem ehemaligen Regionalliga-Spieler, der die pfeilschnellen Nico Schrader (Neuzugang vom Hessenligisten KSV Baunatal) und David Simoneit effektiv einzusetzen weiß. Als einzige Spitze könnte der erfahrene David Simoneit oder Talent Armand Fetahi fungieren.

Individuelle Klasse, die die Gastgeber kollektiv kompensieren wollen. „Als Team sind wir bärenstark“, sagt Gudensbergs Zehner Rommel. Strahlt vor dem zweiten Anlauf in der Verbandsliga wie seine Team kollegen Zuversicht aus und freut sich auf die großen Namen. Mit gehörigen Respekt versteht sich. (Ralf Ohm)

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