Verbandsliga: Melsungen muss in Willingen aber auf Hendrik Schmidt verzichten

Gute Chancen im Upland

Muss heute in Willingen antreten: Melsungens Boris Bajic (links, hier gegen Baunatals Torben Grill). Foto: Kasiewicz

Melsungen. Für beide geht es eigentlich nur noch um die Abschlussplatzierung in der Fußball-Verbandsliga, beide sind seit dem letzten Spieltag aller Abstiegssorgen ledig. Trotzdem liegt noch Spannung über dem Gastspiel des Melsunger FV beim SC Willingen (heute, 19 Uhr).

Nicht nur, weil sich direkte Tabellennachbarn gegenüber stehen, sondern auch, weil sich Willingen mit einem Sieg erstmals in dieser Saison vor die Melsunger schieben könnte. Eine Konstellation, die MFV-Trainer Timo Rudolph unbedingt vermeiden möchte: „Wir wollen die Saison couragiert zu Ende spielen und unbedingt unseren einstelligen Platz halten.“

Auf dem Papier stehen die Chancen dafür gut, denn aus den letzten vier Spielen im Sauerland gingen zehn Punkte und 5:0 Tore mit an die Fulda. Auch das Hinspiel entschieden die Bartenwetzer schon für sich. Allerdings erst durch ein Tor in der Nachspielzeit, erzielt von Hendrik Schmidt. Der diesmal jedoch vermutlich ebenso fehlen wird wie Ibrahim Zahirovic (beide Arbeit), Kevin Hermansa (Oberschenkel) und Carlos Michel (spielt A-Jugend). Dafür rückt Eduard Posev aus der Reserve nach. Der damit vor seinem zweiten Einsatz in der Verbandsliga steht, denn „es sollen alle zum Einsatz kommen, die mitfahren“ (Rudolph).

Was in der Hinrunde noch für die Gäste sprach, nämlich das späte Tor, ist zuletzt eine Stärke des SCW gewesen. Die erzielten sowohl beide Treffer zum Remis beim BC Sport als auch den Siegtreffer gegen Lehnerz II jeweils in den letzten drei Minuten der Partie. „Dieser Kampf bis zum Schluss zeichnet diese Mannschaft aus“, weiß auch Rudolph um die Gefahr, auf der Zielgeraden noch kalt erwischt zu werden. Und bei zwei Teams, die nicht gerade für gute Torproduktion stehen, wäre ein Spielverlauf wie im August auf der Freundschaftsinsel nicht die unwahrscheinlichste Variante. Auch wenn Timo Rudolph überzeugt ist: „In jedem Fall wird es ereignisreicher als das Hinspiel, denn das ist nicht schwer“. (ko)

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