Handball-Bezirksoberliga

Ost-/Mosheim muss in der Relegation zuerst nach Zierenberg

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Jürgen König

Ost-/Mosheim - Zierenberg statt Korbach: Der TSV Ost-/Mosheim will seine Relegationschance als Zweiter der Handball-Bezirksoberliga wahrnehmen. Im letzten Saisonspiel treffen die Hochländer auf den TV Alsfeld (Sa. 19.30 Uhr).

TSV-Chef Jürgen König blieb erstaunlich gelassen. „Dann fahren wir eben nach Zierenberg“, lautete seine Reaktion auf die Wende der Wende, womit nun fast alles beim alten bleibt. Nämlich, dass der TSV Ost-/Mosheim in der Relegation die zweite Chance bekommt, als Zweiter der Bezirksoberliga Melsungen-Fulda den Sprung in die Handball-Landesliga zu schaffen.

Nur der Gegner ist ein anderer. Statt dem TSV Korbach, der verzichtete, nun der HSC Zierenberg. Zwischenzeitlich schien den Hochländern sogar der Aufstieg ohne Hintertür zu winken, weil im Bezirk Kassel-Waldeck klar geregelt ist, dass nur der Tabellenzweite an der Relegation teilnehmen darf und diese sich damit erledigt hätte. Doch dann beharrte der Hessische Handballverband (HHV) darauf, dass die Aufstiegsspiele stattfinden. Laut Kassels Bezirksspielwart Marten Preuß habe sich Zierenberg als Tabellendritter der Bezirksoberliga Kassel-Waldeck bereit erklärt, an den Aufstiegsspielen gegen Ost-/Mosheim am 10. und 12. Mai teilzunehmen. Verbandsklassenleiter Manfred Leber hatte gestern Nachmittag die Spiele entsprechend angesetzt.

Auch TSV-Trainer Mirza Fitosovic „nimmt es so wie es kommt“. Zumal ein Fanbus am kommenden Freitag bereits gechartert ist. Der fährt nun statt nach Korbach nach Zierenberg. Das Rückspiel findet am Sonntag (12.5) um 16 Uhr in Ostheim statt.

„Der Sprung ist zu hoch und kommt für unseren Kader zu früh“, sagte Robert Müller, stellvertretender Abteilungsleiter der Korbacher Handballer, die Entscheidung des Vorstands. Und verwies auf Erfahrungen, die dazu geführt hätten: „Wir haben schon einmal einen Abstieg aus der Landesliga mitgemacht und wir wissen, was für negative Auswirkungen dieser auf das Umfeld und das Mannschaftsgefüge hat.“

Beim TSV Ost-/Mosheim stand der direkte Wiederaufstieg keineswegs af der Tagesordnung. „Wir wollten schon oben mitspielen, aber der neuformierten Mannschaft auch noch Zeit geben zu reifen“, beschreibt Jürgen König das Saisonziel. Nun könnte es schneller gehen: „Diese Chance wollen wir nutzen“.

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