Handball-Bezirksoberliga

Torhüter Kowalski hält Wollrode-Sieg im Spitzenspiel fest

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Einer der entscheidenden Männer in der Schlussphase: Wollrodes Kreisläufer Jan Riemenschneider (am Ball) entwischt hier Ostheims Maximilian Kranz (l.) und Jannis Balke (Hintergrund) und erzielt seinen siebten Treffer

Den elften Sieg im elften Spiel feierte der TSV Wollrode im Derby der Handball-Bezirksoberliga, wobei sich Gastgeber TSV Ost-/Mosheim einen klaren Vorsprung noch aus der Hand nehmen ließ. 

Alle Wollröder Spieler stürmten nach dem Abpfiff zu ihrem Torhüter Lukasz Kowalski. Aus gutem Grund. Hatte der Neuzugang doch mit seiner Parade gegen Ost-/Mosheims Maximilian Kranz den 25:24 (12:12)-Sieg im Bezirksoberliga-Derby beim TSV Ost-/Mosheim festgehalten. 

Dem war eine verrückte Schlussphase vorausgegangen, in der die Blau-Weißen in vier Minuten fünf Tore aufgeholt und das Spiel komplett gedreht hatten.

„Wir hatten zum Schluss etwas Glück, das Ost-/Mosheim den Ball so leicht hergeschenkt hat, aber wir haben uns den Sieg hart erkämpft“, freute sich Wollrode-Coach Mensur Fitozovic. Sein Cousin Mirza Fitozovic, Trainer der unterlegenen Gastgeber, konnte es dagegen nicht fassen, dass sein Team das Spiel nach klarer Führung noch aus der Hand gegeben hatte: „Wir haben 55 Minuten sehr gut gespielt, aber in der Schlussphase fehlt uns einfach der Mut.“

Ausbau der Führung verpasst 

Zu Beginn setzte sich Ost-/Mosheim dank des starken Jannis Balke am Kreis und Spielmacher Luca Hagemann (4) auf 4:2 (8.) ab. Dann verpassten es die Hochländer allerdings, diese Führung auszubauen und Wollrode blieb in dieser Phase dank des treffsicheren Linksaußen Philipp Schmieling (4) in Schlagdistanz.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Gastgeber dann auf. Der zuvor schon gut aufgelegte OMO-Torhüter Laurian Brici nagelte seinen Kasten zu und die Deckung um Jannis Balke rührte Beton an. So setzte sich der Tabellendritte dank Gegenstößen von Daniel Kinnback und Luca Hagemann auf 23:19 (53.) ab. Für die 300 Zuschauer in der vollen Hochlandhalle die Vorentscheidung.

Vier Tore in der Schlussphase

Doch da hatte Wollrodes Jan Riemenschneider etwas dagegen. Der Kreisläufer explodierte in der Schlussphase und erzielte vier seiner insgesamt sieben Tore. Dazu gesellte sich die Nervenstärke von Jonas Herlitze, der in der letzten Minute den Strafwurf zur 25:24-Führung verwandelte. Und natürlich die umjubelte Parade von Kowalski, womit der elfte Sieg - der wohl glücklischste - im elften spiel des spitzenreiters perfekt war.(mm)

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