Nordhessenduell vor leeren Rängen

Drittliga-Derby: Baunatal gewinnt in Gensungen verdient 30:25

Mit Baunatal bei seinem Ex-Klub Gensungen/Felsberg zu Gast: Kevin Trogisch.
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Mit Baunatal bei seinem Ex-Klub Gensungen/Felsberg zu Gast: Kevin Trogisch.

Fast acht Jahre hat es gedauert - am Samstagabend standen sich die Handballer des Drittliga-Aufsteigers ESG Gensungen/Felsberg und die Kollegen von Eintracht Baunatal in einem Punktspiel gegenüber. Der Sieg vor Geisterkulisse ging an die Baunataler.

Gensungen – Mit einem starken Torwart Patrick Ziebert als Rückhalt hat der GSV Eintracht Baunatal in der 3. Handball-Liga seine Serie fortgesetzt und das Nordhessenderby bei der ESG Gensungen-Felsberg verdient 30:25 (12:9) gewonnen. Es war für die Großenritter der vierte Sieg im vierten Spiel. Damit stehen die Baunataler an der Tabellenspitze. Coronabedingt fand die Partie ohne Zuschauer statt.

Die Anfangsphase gehörte dem Aufsteiger. Die Gastgeber zeigten die nötige Körpersprache und Aggressivität. Was zur Folge hatte, dass die Edertaler 5:1 vorn lagen. Eintracht-Coach Dennis Weinrich hatte genug gesehen und nahm eine Auszeit. Jetzt fand der ungeschlagene Tabellenführer aus der VW-Stadt besser ins Spiel - gestützt auf den immer stärker werdenden Torwart Patrick Ziebert und angetrieben von Spielmacher Marvin Gabriel, der einst für die Hausherren aktiv war.

Einen 6:4-Rückstand wandelten die Großenritter in eine 9:6-Führung um. Zur 12:9-Pausenführung trugen mit Kevin Trogisch und Sven Vogel noch weitere Ex-Gensunger ihr Scherflein bei.

Eine Vorentscheidung war nach 30 Minuten aber noch nicht gefallen. Zumal sich Marc Lauterbach im Gensunger Kasten auch mehrfach auszeichnen konnte und damit dem glanzend aufgelegten Ziebert kaum nachstand. ESG-Coach Arnd Kauffeld brachte zur Entlastung den zuletzt fehlenden Benedikt Hütt.

Und die Heimmannschaft blieb in Schlagdistanz. In der 49. Minute verkürzte der frühere Baunataler Christoph Koch beispielsweise auf 18:20. Zwar gelang Gabriel postwendend das 21:18, dann aber stellte Heinrich Wachs auf 20:21 (50.). Es war spannender, als es vielleicht der eine oder andere im Vorfeld erwartet hatte.

In der Schlussphase waren die Gäste etwas cleverer. Von 22:20 zogen sie durch Treffer von Phil Räbiger, Felix Geßner und Vogel auf 25:20 davon (54.). Das war dann die Vorentscheidung. (Björn Mahr)

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