Handball-Landesliga

Körle/Guxhagen verpasst beim 24:24 gegen Twistetal erneut den Sieg

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Abgehängt: Körles Janik Lanatowitz lässt Twistetals Nico Isenberg stehen und erzielt eines seiner sechs Tore.  

Schwalm-Eder. Die Landesliga-Handballer der MSG Körle/Guxhagen haben zum zweiten Mal in Folge einen Sieg knapp verpasst, beenden aber die Hinrunde mit einer positiven Bilanz von 14:12-Punkten.

Landesliga Männer:

MSG Körle/Guxhagen - HSG Twistetal 24:24 (9:9). In der hart umkämpften Partie blieb es durchgehend eng. Körle stellte zwar eine gute Abwehr und hatte mit Stephan Wicke einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten, doch im Angriff zeigte die MSG ungewohnte Schwächen. „Wir haben uns von ihrer aggressiven 5:1-Deckung zu sehr unter Druck setzen lassen“, haderte Coach Udo Horn. Immer wieder schafften es die Gäste Janik Lanatowitz und Co. zu technischen Fehlern zu verleiten. „Ihnen ist es gelungen, unserem Rückraum den Spielfluss zu nehmen“, erklärte Horn.

Zudem ließ Körle einige freie Würfe liegen. Bei den Gästen waren es besonders die Rückraum-Spieler Jannik Bitter (8 Tore) und der reaktivierte Steffen Fingerhut (4), die die MSG-Abwehr vor Probleme stellte. Außen Tim Ploch (4) und Linkshänder Christian Schade (3) hielte die Gastgeber nach der Pause im Spiel. Kurz vor Schluss kassierte Routionier Schade allerdings einen heftigen Schlag ins Gesicht und musste vom Feld. Tore MSG: Bieber 7/5, Lanatowitz 6, Ploch 4, Schade 3, Griesel 3, Küllmer 1.

Landesliga Frauen:

FSG Körle/Guxhagen - TV Hersfeld 26:27 (7:13). Es soll einfach nicht sein: Nach einer schwachen ersten Halbzeit kämpfen sich die abstiegsbedrohten Körlerinnen zurück in die Begegnung und kassieren mit dem Schlusspfiff das entscheidende Tor. „Wir haben im letzten Angriff alles richtig gemacht, den Wurf von Außen in Kauf genommen, uns fehlt einfach das Glück“, sagt der enttäuschte FSG-Trainer Oliver Fritzschner. Rechtsaußen Anne Manteufel verwandelte schließlich eiskalt per Heber und zerstörte die Guxhagener Hoffnung auf einen Punktgewinn.

JohannaBecker

Zuvor hatte FSG-Torjägerin Selina Schneider (7 Treffer) 20 Sekunden vor Spielende für das 26:26 gesorgt. Diesen Ausgleich hatte sich Körle in einem Kraftakt erarbeitet. Über 10:15 (35.) und 14:17 (41.) kämpfte sich das Team um Linkshänderin Johanna Becker (5) heran und ließ sich auch von einem erneuten Sechs-Tore-Rückstand (46.) nicht aufhalten. „Die Enttäuschung ist natürlich riesig, aber wir dürfen jetzt nicht den Kopf hängen lassen“, fordert Fritzschner. Tore FSG: Schneider 7, Becker 5, Hildebrand 5, Kördel 4/1, Pollmer 2, Opretzka 2, Andrei 1.

TSV Vellmar - TSV Wollrode 31:24 (15:13). Bis zur 40. Minute hielt die Mannschaft von Trainerin Margret Schmidt gut mit und blieb dem Favoriten angeführt von der starken Anna Ködel (8 Tore) auf den Fersen. Dann gelang den Blau-Weißen jedoch zehn Minuten lang kein Treffer und Vellmar setzte sich vorentscheidend von 20:18 (41.) auf 26:18 (52.) ab. „Wir haben unser Leistungsniveau nicht erreicht, das war kein gutes Spiel von uns“, meinte Schmidt.

Zwar hatte das Team um Svenja Lachnit die Top-Torschützen der Gäste, Elisa Nolte und Leonie Homburg, gut unter Kontrolle, dafür fanden aber deren Nebenleute zu leicht den Weg zum Tor. Im Angriff waren es die ungewohnt vielen technischen Fehler, die Laura Klipp und Co. das Spiel kosteten. „Wenn man gegen Vellmar gewinnen will, darf man nicht so viele Fehler machen“, betont Schmidt. Tore TSV: Ködel 8, Klotzsche 6/5, Klipp 3, Friedrich 3, Lachnit 2, Rother 1, Bartalos 1. (mm) 

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