Handball-Landesliga: 

Schröder muss es für MSG Körle/Guxhagen richten

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Das Tor fest im Blick: Körle/Guxhagens Thore Schröder (am Ball, hier gegen Baunatals Maik Mett) ist gegen Werra WHO als Spielmacher gefordert. 

In der Handball-Landesliga der Männer braucht die MSG Körle/Guxhagen dringend einen Sieg gegen das Liga-Schlusslicht HSG Werra WHO, um Distanz zu den Abstiegsrängen zu wahren.

Landesliga Männer:

MSG Körle/Guxhagen - HSG Werra WHO 09

(Sa. 18 Uhr). Zwar spielt das Team von MSG-Trainer Udo Horn eine starke Saison und liegt mit 16:16 auf dem siebten Platz, dennoch trennen die Guxhagener nur vier Punkte von einem Abstiegsrang. „Wir brauchen unbedingt einen Sieg, um nicht unten reinzurutschen“, erklärt der Trainer. Da ist es bitter, dass mit Jannik Lanatowitz eine wichtige Stammkraft für die nächsten Wochen ausfällt. Der Regisseur brach sich im Spiel gegen Fuldatal/Wolfsanger den Mittelfinger der Wurfhand. Für ihn wird Thore Schröder mehr Spielanteile auf der Mitte übernehmen.

Trotz bislang nur sechs Punkten will Horn den Aufsteiger nicht unterschätzen: „Sie haben sich in der Winterpause noch einmal verstärkt.“ Mit dem Kroaten Antonio Jelusic verpflichtete WHO eine Alternative für den linken Rückraum. Mit bislang drei Toren im Schnitt ist allerdings noch Luft nach oben. „Mit diesem Spiel beginnen für uns die Wochen der Wahrheit“, erklärt Horn. Darauf folgen Spiele gegen die direkten Tabellen-Konkurrenten Dittershausen und Rotenburg.

Landesliga Frauen:

TSG Dittershausen - TSV Wollrode

(So.17.30 Uhr). Nach der Niederlage 34:39-Niederlage gegen Großenlüder/Hainzell lag das Hauptaugenmerk von TSV-Trainerin Margret Schmidt auf der Defensive. „Wir haben zu viele Duelle im Eins-gegen-Eins verloren, das müssen wir schleunigst ändern“, fordert die Übungsleiterin. Gegen Dittershausen müssen Laura Klipp und Co. auf den TSG-Rückraum um Torjägerin Katharina Hoppe (53 Tore) und Franziska Griesel (46) achten. Zudem warnt Schmidt vor den Pässen von Torhüterin Janina Landau, die mit ihren präzisen Zuspielen die Außen Anna-Lena Geyer und Jacqueline Hahn in der ersten Welle bedient.

Der TSV-Angriff zeigte sich zuletzt zwar treffsicher, allerdings fordert Schmidt auch hier mehr Bewegung: „Wir waren zuletzt oft zu statisch.“

TuSpo Waldau - FSG Körle/Guxhagen (Sa. 16 Uhr). „Für uns geht es jetzt nicht mehr um irgendwelche Ziele, wir müssen einfach so viele Punkte sammeln wie möglich“, erklärt FSG-Trainer Oliver Fritzschner. Mit Waldau empfangen die Guxhagenerinnen ein Team, das ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft.

Allerdings haben die Gastgeberinnen bereits acht Punkte Vorsprung auf Körle. Mit Selina Schneider und Katharina Pape fehlt den Gästen zudem der etatmäßige Rückraum. Für sie müssen Ivonne Hildebrand und Kathrin Kördel in die Bresche springen. Denn, gegen Waldau ist Körle auf Rückraumtore angewiesen. „Sie spielen eine sehr defensive 6:0-Deckung, das müssen wir nutzen,“ fordert Fritzschner.  mm

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