Handball-Landesliga

SVG II Favorit im Nachbarduell beim TSV Wollrode

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Kampf war Trumpf im Hinspiel: Hier kämpfen die Fritzlarerin Nina Albus (oben) und Helena Vaupel (TSV) um den Ball. Am Ende gewann der SVG II mit 31:26. Am Samstag gibt‘s ein Wiedersehen in Guxhagen.

Es ist angerichtet: Am Samstag um 18 Uhr (Kreissporthalle Guxhagen) kommt es in der Handball-Landesliga der Frauen zum Derby zwischen dem TSV Wollrode und Spitzenreiter SV Germania Fritzlar II.

Wollrode

Das Team von Trainerin Margret Schmidt, das in der vorherigen Saison die stärkste Runde in der Vereinsgeschichte spielte, muss sich diese Serie etwas weiter hinten einordnen. Und ist dennoch nicht zu unterschätzen. Laura Schmieling und Janina Friedrich bilden ein kongeniales Rückraum-Duo, dazu kommt Bianka Bartalos eine wendige und gleichzeitig körperlich starke Kreisläuferin. Auf der rechten Seite sorgen Fabienne Huy und Linkshänderin Anna Ködel für Gefahr. In der Defensive überzeugt die 6:0-Deckung vor den starken Torfrauen Dominique Sawyer und Mareike Fehr. Zudem hat die Trainerin Coachin mit Helena Vaupel, Theresa Schneider, Svenja Lachnit und Lena Klotzsche spielstarke Alternativen.

Allerdings: Für das Nachbarduell ist Janina Friedrich (beruflich bedingt) fraglich. Mit der Meisterschaft hat das Schmidt-Team nichts mehr zu tun, kann aber noch Dritter werden. „Fritzlar ist ganz klar der Favorit, aber wir wollen uns natürlich so teuer wie möglich verkaufen“, sagt die Übungsleiterin.

Fritzlar

Die Drittliga-Reserve ist mit dem Ziel Aufstieg in die Saison gegangen und hat dieses bislang fast ohne Einbruch verfolgt. Einzig beim 33:34 gegen Dittershausenin der Hinrunde leistete sich die Mannschaft von Trainer Gunnar Kliesch einen Aussetzer, für den die Germania sich aber am letzten Wochenende mit einem 38:22 aber deutlich revanchierte.

Der größte Trumpf der Domstädterinnen ist ihr ungeheures Tempo. Hannah Grothnes sorgt auf der Mitte für mächtig Betrieb, dazu kommen im Rückraum mit Chantal Reimbold und Anamaria Puda zwei wurfstarke Halbspielerinnen, die durchLaura Stockschläder und Paula Bachmann gleichwertig ersetzt werden können. Stamm-Kreisläuferin Alina Küster fehlte zuletzt mit einem Fingerbruch, dafür sprang Winterneuzugang Laura Israel in die Bresche. Auch Außenpositionen und im Tor ist der Tabellenführer doppelt stark besetzt. Zur Meisterschaft fehlen der SVG nur noch drei Siege. Dennoch warnt Trainer Gunnar Kliesch vor dem Derby: „Wir müssen auf der Hut sein. Wollrode hat es im Hinspiel geschafft, unser Tempo mitzugehen.“(mm)

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