Handball-Landesliga

SVG II überrollt TGR -  MSG zeigt tolle Reaktion

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Starke Vorstellung: Anamaria Puda (Mitte, hier gegen Wesertals Ann-Sophie Przyludzki und Eva Kaczor) trumpfte mit Fritzlar II gegen Rotenburg auf.

Die Landesliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II verteidigten mit einem Kantersieg die Tabellenführung.

HSG Baunatal - MSG Körle/Guxhagen 27:34 (13:18).

Das war die von MSG-Coach Udo Horn geforderte Reaktion auf den schwachen Auftritt seiner Schützlinge bei der 34:24-Niederlage in Twistetal. „Die Deckung hat toll gearbeitet und im Angriff war die Schnelligkeit da“, lobte der Trainer sein Team.

Von Beginn an war Körle/Guxhagen voll da und ging in der 11. Minute durch Linksaußen Tim Ploch erstmals in Führung (4:5). In der Folge baute die MSG, angetrieben von Routinier Christian Schade, den Vorsprung über 9:13 (21.) und 11:15 (24.) bis zur Halbzeit auf fünf Tore aus. Diese Führung bauten die Gäste in der Schlussphase sogar noch aus.

Extralob gab es für den Mittelblock um Rene Andrei und Tom Küllmer, der überragend gegen das sonst so starke Kreisläuferspiel der Baunataler arbeitete. Im Angriff waren es neben dem überragenden Schade vor allem die Spielmacher Thore Schröder und Jona Rietze die mit ihren Laufspielen immer wieder Räume für ihre Nebenleute schafften. .Tore MSG:Reinbold 3, Küllmer 4, Badenheuer 1, Schade 9/3, Ploch 4, Rietze 4, Andrei 1, Griesel 3/3, Schröder 5.

SV Germania Fritzlar II - TG Rotenburg 42:27 (22:11).

Aus einer starken Abwehr um Anamaria Puda heraus überrollte die Germania die Gäste. „Wir haben uns sehr gut auf ihre Auslösehandlungen vorbereitet und die Mannschaft hat das perfekt umgesetzt“, lobte Germania-Coach Gunnar Kliesch sein Team. Nutznießer der starken Defensivarbeit waren die Außenspielerinnen Lena Alter und Nina Albus sowie Spielmacherin Hannah Grothnes, die per Gegenstoß die Führung schon in der ersten Hälfte über 9:4 (12.) und 17:7 (22.) in die Höhe schraubten.

Nach dem Seitenwechsel schaltete Fritzlar Defensiv etwas zurück, was Trainer Kliesch ärgerte: „Wir waren dann einfach etwas zu lasch in den Zweikämpfen.“ Da der Angriff jedoch weiterhin lief wie geschmiert, blieb dies ohne Folgen. Besonders das Fritzlarer Tempo stellte Rotenburg vor unlösbare Probleme. Tore Fritzlar: Grothnes 8, Küster 5, Alter 5, Naumann 2, Reimbold 5, Stockschläder 3, Albus 6/3, Bachmann 3, Puda 5.  (mm)

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