Handball-Oberliga

Bei Niederlage in Babenhausen droht MT Melsungen II der Abstiegskampf

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Merlin Kothe

Mit dem Abstiegskampf wollten sie eigentlich nichts mehr zu tun haben, die Handballer der MT Melsungen II. Doch spätestens nach der 26:29-Niederlage gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim und vor dem Gastspiel in Babenhausen (So. 18 Uhr) steht der heimische Oberligist wieder unter Druck.

„Wir müssen in vielen Situationen souveräner agieren“, sagt der Trainer nach dem letzten Auftritt seiner Mannschaft, den er „kopflos, nervös und hektisch“ nannte. Der Ausfall von Merlin Kothe (Schulterverletzung) war für ihn zwar ein Handicap, aber nicht der entscheidende Grund für die Niederlage.

Kothe wird auch in Babenhausen fehlen, während Sviridenko erneut auf fünf oder sechs A-Jugendspieler zurückgreifen kann. Aber auch die Talente müssen sich steigern, denn oft klafft eine große Lücke zwischen grandiosen Spielen in der A-Jugend-Bundesliga und durchwachsenen Leistungen im Oberliga-Team. David Kuntscher sucht nach Erklärungen: „Dass wir in der MT-Reserve ohne Harz spielen müssen, ist ein Handicap.“ Weiterhin gebe es Abstimmungsprobleme mit den Spielern der zweiten Mannschaft.

Noch größere Probleme hat die SG Babenhausen, die in dieser Saison nur einmal (beim 25:25 gegen die TSG Offenbach-Bürgel) an die guten Leistungen der letzten Spielzeit anknüpfen konnte. Ferenc Szlauko vermisst Simon Brand und Lucas Eisenhut, die sich beide dem Drittligisten Groß-Bieberau/Modau anschlossen. „Wir können beide nicht gleichwertig ersetzen“, erklärt der Trainer, der Anfang November Panagiotis Nastos als Chefcoach ablöste.

Trotz der bisher überschaubaren Ausbeute (sechs Punkte) hat er die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Ein Sieg gegen Melsungen und seine Mannschaft, die allerdings auf Markus Kirchherr verzichten muss, wäre wieder „dran“. Und die MT mittendrin im Abstiegskampf.

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