Handball-Oberliga

Böddigers Spielertrainerin Reinbold warnt vor Herkulesaufgabe“

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Juliane Reinbold

„Das ist eine Herkulesaufgabe“, warnt Juliane Reinbold, Spielertrainerin der Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger, vor der Partie gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Bensheim/Auerbach (Sa. 17 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg).

Denn die Formkurve der Südhessinnen steigt steil an. Drei Siege in Serie feierte das Team der früheren Bundesliga-Handballerin Lisa Mößinger zuletzt. Teil einer Aufholjagd nach durchwachsener Hinrunde, die die HSG II nur als Tabellenachter abschloss. Vor allem im Tempospiel zeigten sich die Gäste zuletzt verbessert. Dazu verfügt Bensheim über eine große Zahl gut ausgebildeter, technisch versierter Handballerinnen. Allen voran die 17-Jährige polnische Junioren-Nationalspielerin Spielmacherin Julia Niewiadomska, die auch schon im Bundesliga-Team der HSG zum Einsatz kam.

Daneben ist vor allem auf die Halblinke Nina Rädge, mit 84 Treffern zweite der Torschützenliste, zu achten. Sowie auf Rugile Bartaseviciute, die Tochter der 84-fachen litauischen Nationalspielerin und Bensheimer Handballikone Ingrida Bartaseviciene. Sie nimmt auch im Mittelblock der Bensheimer 6:0-Deckung eine tragende Rolle ein. „Sie sind vor allem im Rückraum extrem variabel, im Eins-gegen-Eins und auch aus der zweiten Reihe gefährlich. Und sie bestrafen jeden Fehler mit einem Tempogegenstoß“, warnt Reinbold.

Die Edertalerinnen dürfen sich daher in der Offensive nur wenige technische Fehler und unvorbereitete Würfe erlauben. Weiterhin muss das Rückzugsverhalten der Nordhessinnen besser werden. „Wir müssen uns im Vergleich zu letzter Woche um 100 Prozent steigern, um eine Chance zu haben“, sagt Reinbold. Neben der zuletzt gut aufgelegten Sabrina Lizan muss sich der Rückraum um Anne Kühlborn und Vilte Duknauskaite wieder steigern. Personell kann das Trainerduo Lena Hildebrandt/Juliane Reinbold aus dem Vollen schöpfen. 

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