Handball-Oberliga

Eintracht-Trainerin Hildebrandt setzt gegen Wettenberg auf Kampf

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Als Strategin im Eintracht-Rückraum gefragt: Anne Kühlborn.

Felsberg – Mit zwei Niederlagen ist der Saisonstart der Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger schief gegangen. Im Heimspiel gegen die HSG Wettenberg (Sa. 17 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg), die ebenso wie die Edertalerinnen um den Klassenerhalt kämpfen, zählt für das Team von Trainerin Lena Hildebrandt nur ein Sieg.

„Wettenberg ist eine Mannschaft, die uns nicht sonderlich liegt“, sagt die Eintracht-Übungsleiterin. Mit Tanja Tröller und Rena Münch haben die Gäste zwei quirlige Spielmacherinnen. „Sie sind gut im Eins-gegen-Eins und schwer zu verteidigen“, warnt Hildebrandt. Die Eintracht-Defensive um Fiona Eberhardt und Vilte Duknauskaite muss die beiden Rückraumspielerinnen daher früh angehen. Zu achten ist zudem auf die Halblinke Larissa Goncalves, mit 12 Toren beste Werferin ihres Teams. Dazu kommt die frühere Drittliga-Spielerin Toni Schuldt auf Linksaußen. Der personelle Umbruch beim Team von Trainer Christoph Fähler hielt sich zudem in Grenzen. Keine Spielerin hat die HSG verlassen, aus der eigenen A-Jugend rückten Eva Schneider und Hadija Kerdi nach, aus Kinzigtal kam die 1,90m große Linkshänderin Anna Krüger.

Die Eintracht muss sich vor allem in der Offensive steigern. Hier ist speziell der Rückraum um Duknauskaite und Anne Kühlborn gefordert, mehr Struktur und Sicherheit in das Angriffsspiel zu bringen.

Personell ist die Situation bei den Edertalerinnen weiterhin angespannt. Neuzugang Lena König fällt mit einem Handbruch länger aus, so dass Juliane Reinbold und Christin Schene wieder aushelfen werden. Sabrina Lizan und Fiona Eberhardt (beruflich) konnten nur eingeschränkt trainieren. Hildebrandt setzt daher auf kämpferische Tugenden: „Wir müssen mit der richtigen Einstellung in die Partie gehen“. Nur so könnte es mit dem ersten Saisonsieg klappen.

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