Handball-Oberliga

ESG Gensungen/Felsberg in Münster hart gefordert

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Jannis Kothe

Gensungen/Münster - Bei er Überraschungsmannschaft des letzten Spieltages steht der heimische Handball-Oberligist ESG Gensngen/Felsberg vor einer schweren  Aufgabe.

Jeder Spieltag in der Handball-Oberliga hat so seine Überraschung. Dazu zählt sicherlich der 26:24-Sieg der TSG Münster am vergangenen Samstag in Wettenberg. Schließlich war‘s erst der erste Sieg der Südhessen. Ein Paukenschlag für die Konkurrenz, ein möglicher Befreiungsschlag für die schlecht gestarteten Adamski-Schützlinge, den nun die ESG Gensungen/Felsberg, der kommende TSG-Gegner, ausbaden muss (Sa. 19.30 Uhr).

„Das wird extrem schwer“, ahnt Kreisläufer Maik Gerhold, was da auf die Edertaler zukommt. Einerseits eine Mannschaft, die sich, vor der Saison personell umstrukturiert, gefunden hat. Mit zwei extrem gefährlichen Außen (Benjamin Dautermann und Felix

Ikenmeyer), die in Wettenberg immer wieder gesucht und gefunden worden. „Wir haben die Abwehr des Gegners so verschoben, dass außen immer Platz war“, beschreibt der neue Trainer Alexander Adamski die Münsteraner Taktik, die auch gegen Gensungen greifen soll. Umgesetzt vom neuen Spielmacher Stephan Denhard (Rückkehrer aus Bruchköbel), der aber dank einer bärenstarken Aufbaureihe mit dem wurfgewaltigen Linkshänder Bastian Schwarz (kam ebenfalls aus Bruchköbel) auch noch andere Optionen hat. „Münster ist im Rückraum breit und mit unterschiedlichen Spielertypen besetzt“, sagt ESG-Trainer Kauffeld.

Bei allem Respekt vor dem Gegner und der aufgeladenen Stimmung in der Halle der Eichendorffschule weiß er aber auch um die eigenen Stärken. Sein Team ist „weiter als vor einem Jahr“ (Gerhold), weil die Nachjustierungen in Abwehr und Angriff greifen. Und mit Jannis Kothe kehrt ein Linkshänder für den rechten Rückraum zurück, der gegen Babenhausen ein kurzes, aber vielversprechendes Comeback feierte.

„Er hat seine Verletzung auch mental überwunden“, freute sich Arnd Kauffeld über die drei Treffer seines monatelang verletzten Schützlings. Ein weiterer Hoffnungsträger und ein Grund mehr zur Zuversicht, dass die Edertaler auch bei diesem aufstrebenden Rivalen bestehen und sich in der Spitzengruppe festsetzen können.

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