Handball-Oberliga

ESG Gensungen/Felsberg ist bereit für die neue Saison

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Greifen gemeinsam an: (von links) Jannis Kothe, Heinrich Wachs, Martin Herwig, Trainer Arnd Kauffeld, Co-Trainer Mario Schumacher, Daniel Grothnes und Niklas Vaupel als Neuzugänge der ESG Gensungen/Felsberg. 

Gensungen. Es ist noch Zeit bis zum ersten Saisonspiel, und groß – so könnte man meinen – ist die Versuchung, den Abend im benachbarten Schwimmbad statt in der Gudensberger Sporthalle zu verbringen.

Aber so ticken sie nicht, die Spieler des Handball-Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg, und Kreisläufer Christoph Koch klingt glaubwürdig und spricht stellvertretend für alle, wenn er sagt: „Wir freuen uns auf die heiße Trainingsphase und auch schon auf den ersten Spieltag am 15. September.“

So will Trainer Arnd Kauffeld seine Spieler hören. Oberliga-Handballer sind keine Profis, aber zumindest in der heißen Vorbereitungsphase verhalten sich die ESG-Akteure wie Berufshandballer. Fast jeden Tag bittet Kauffeld zum Training, und es kommt nicht selten vor, dass sich die Spieler eine Stunde im Kraftraum quälen, während in den zweiten 60 Minuten endlich der Ball ins Spiel kommt.

Zeit für Experimente

Wer Kauffelds Anweisungen zum ersten Mal hört, der wundert sich, dass die Spieler nicht nur fast alles kapieren, sondern auch prompt in die Tat umsetzen. Kauffeld mag die sechs Wochen von Anfang August bis Mitte September. „Wir haben Zeit für Experimente und nutzen die Gelegenheit, neue Spielzüge einzuüben“, sagt der ESG-Trainer.

Der hat eine Vision, denn er stellt sich vor, dass seine Spieler physisch und psychisch so stark werden, dass sie in der Lage sind, in der Oberliga jeden Gegner zu besiegen. Ein Grund mehr, in der Vorbereitung richtig hart zu arbeiten, denn zu den ESG-Kontrahenten zählen auch die Teams aus Offenbach, Kirchzell, Dotzheim und Wettenberg.

Diesem Quartett traut Kauffeld zu, an der Tabellenspitze mitzuspielen, und der Trainer macht kein Geheimnis daraus, welches Team er für das fünfte im Bunde hält: seine die ESG.

Vertrauen in Otto und Pollmer

Groß ist sein Vertrauen in Jasse Otto und Jan Pollmer, denn die beiden Außen sind dazu auserkoren, zwei starke Vorgänger zu ersetzen. Natürlich wird auch Kauffeld Jan-Hendrik Walther und Hannes Bauer vermissen, aber Otto und Pollmer schätzt er keinesfalls schwächer ein.

Und dann sind ja auch noch vier Neue da. Martin Herwig hat in der vergangenen Saison das Tor des Landesligisten TSG Dittershausen gehütet. Im linken Rückraum spielt Heinrich Wachs, der von der HSG Twistetal kam, und damit ebenso aus der Landesliga wie Janis Kothe und Niklas Vaupel, die in der vergangenen Saison noch das Trikot der HSG Körle/Guxhagen getragen haben.

Während sich Kothe im rechten Rückraum am wohlsten fühlt, ist Vaupels Platz an der linken Linie. Das hat er übrigens gemeinsam mit seinem Vater Helmar, der in den Achtzigerjahren zu den heimischen Handballgrößen zählte.

Und wenn noch die Genesung von Cornelius Feuring weiterhin Fortschritte macht, dann dürfen sich die Handballfans im Edertal auf eine Saison freuen, die ihnen manches Spitzenspiel in der Kreissporthalle bescheren wird.

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