Handball-Oberliga

ESG Gensungen/Felsberg will sich mit Sieg gegen Wiesbaden verabschieden

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Geht zum vorerst letzten Mal für die ESG Gensungen/Felsberg auf Torejagd: Rechtsaußen Jan-Hendrik Walther,, der nach zwölf Jahren im Trikot der Edertaler sportlich kürzer tritt.

Gensungen. Eigentlich geht es, zumindest tabellarisch, um nichts mehr. Trotzdem ist der Ehrgeiz beider Teams ungebrochen. 

„Das letzte Heimspiel müssen wir unbedingt gewinnen“, sagt Arnd Kauffeld, Trainer des Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg vor dem Saisonausklang gegen Wiesbaden (Sa. 19.30 Uhr). 

Muss dabei aber laut seinem Kollegen Alexander Müller mit reichlich Widerstand rechnen: „Wir wollen hier noch mal eine Top-Leistung abliefern.“ Wie im Hinspiel, dass die Südhessen mit 27:24 gewannen, als die Edertaler insbesondere Kreisläufer Kenneth Fuhrig (sechs Tore) und Mittelmann Pascal Henkelmann (6) nicht in die Griff bekamen. Zwei Nachwuchsleute, die in die Fußstapfen von Johannes Schuhmacher und Patrick Pareigis traten, die die HSG nebst vier weiteren Leistungsträgern vor der Saison verließen. Ein Umbruch, der die Wiesbadener selbst im eigenen Umfeld zum Abstiegskandidaten stempelte. Doch die Südhessen haben sich zusammen gerauft und bereits fünf Spieltage vor Schluss durch einen 34:30-Sieg in Babenhausen den Klassenerhalt perfekt gemacht.

Auch Rohde fällt aus

Auch ein Verdienst des starken A-Jugend-Torwarts Nicolas Robinson und von Neuzugang Lorenz Engel, der, vom Rechtsaußen zum Rückraumrechten umfunktioniert, so richtig durch startete. Mit 163 Feldtoren ist der Linkshänder der torgefährlichste Spieler seiner Mannschaft, die in Gensungen auch auf den zuletzt rotgesperrten Linksaußen Seiwert zurück greifen kann.

Die Edertaler treten dagegen nach der Verletzung von Regisseur Christian Rohde mit dem „letzten Aufgebot“ an. „Verletzen darf sich keiner mehr“, sagt der ESG-Coach, dem „ohne Sechs“ noch acht Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung stehen. Von denen gleich vier Akteure ihre Abschiedsvorstellung geben: Rechtsaußen Jan-Hendrik Walther, mit zwölf Jahren der dienstälteste Edertaler, Eigengewächs Hannes Bauer, Defensivspezialist Dave Alscher und Torwart Marian Mügge.

Die werden sich sicherlich noch mal richtig ins Zeug legen. Was ebenfalls dagegen spricht, dass das Duell der Nord- gegen die Südhessen zu einem Freundschaftsspiel mutiert.

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