Handball-Oberliga

Felsbergs Torfrau Katja Frommann gegen Wettenberg vor Rückkehr

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Katja Frommann

Böddiger. Dieses Spiel kann richtungsweisend sein: Mit der HSG Wettenberg haben die Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger Samstag (17 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg) einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu Gast.

„Wir dürfen die HSG nicht unterschätzen. Die Mannschaft ist stärker, als es die Tabellensituation vermuten lässt“, warnt Eintracht-Trainerin Lena Hildebrand vor dem Tabellenzehnten. Besonders dessen linke Angriffsseite hat es in sich. Mit Tanja Tröller haben die Mittelhessinnen eine spielstarke Regisseurin, die ihre Nebenleute gut einzusetzen weiß. Dazu kommt mit der Halblinken Larissa Kraft eine Spielerin, die sowohl stark im Eins-gegen-Eins ist als auch aus der Distanz schießen kann. Die torgefährlichste Spielerin ist Linksaußen Toni Schuldt.

Allerdings ist Wettenberg in einer verzwickten Situation: Am Sonntag legte der langjährige HSG-Trainer Thomas Schäfer nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sein Amt nieder, da er für sich keine Perspektive mehr sah, das Team nach seinen Vorstellungen weiterentwickeln zu können. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Dem starken HSG-Angriff will die Eintracht mit ihrer 5:1-Deckung mit der vorgezogenen Fiona Eberhardt den Zahn ziehen. „Wir müssen ihr langes Kreuzen frühzeitig unterbinden, aggressiv sein und aushelfen, wie beim Sieg in Wiesbaden“, fordert Hildebrand, die vielleicht auf Torfrau Katja Frommann – in dieser Woche wieder im Training – zurückgreifen kann. Im Angriff appelliert die Trainerin an die Geduld: „Wir müssen konsequent unsere Auslösehandlungen spielen und überhastete Abschlüsse vermeiden.“ Hier ist besonders der Rückraum um die wieder genese Anne Kühlborn gefordert. (mm) 

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