Handball

Oberliga in der kommenden Spielzeit mit 16 statt 14 Teams

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Michael Stahl

Die Handball-Oberliga der Männer geht (wahrscheinlich) mit 16 Teams – zwei mehr als in der letzten Spielzeit – in die nächste Saison. Das bestätigte Spielleiter Manfred Leber auf Anfrage.

Die Aufstockung ist die Konsequenz daraus, dass es nach dem vorzeitigen Saisonabbruch keine Absteiger geben wird. Das geht auf eine Empfehlung des Deutschen Handball-Bundes an die Landesverbände zurück, dem der HHV (Hessische Handballverband) gefolgt war. Nach dem TuSpo Obernburg, RW Babenhausen ist damit auch Schlusslicht TSV Vellmar gerettet – und nimmt die Herausforderung an, weiter in Hessens höchster Spielklasse zu spielen, obwohl der Aufsteiger in der abgebrochenen Saison aus 20 Spielen nur zwei Punkte holte. „Die positive Tendenz der Mannschaft in den letzten Spielen hat uns überzeugt“, begründet der Sportliche Leiter Gordon Hauer, der als Trainer von Abraham Rochel Ricardo abgelöst wird.

Der wiederum ist sich sicher, „dass wir in der kommenden Serie mehr als zwei Punkte holen werden.“ Dazu soll der Mannschaft auch ein um neue Ideen erweitertes Spielsystem verhelfen. „Das ist eine echte Chance für uns zu zeigen, dass wir dazu gelernt haben“, trägt Kapitän Christian Gumula diese Entscheidung mit. Auch, weil die Mannschaft zusammen bleibt und eingespielt ist.

Für die Bundesliga-Reserve der MT Melsungen bedeutet das vier Saisonspiele mehr, für Tabellenführer ESG Gensungen/Felsberg, dass die Edertaler in die 3. Liga aufrücken. „Allerdings“, schränkt der Sportliche Leiter Michael Stahl ein, „offiziell bestätigt ist das noch nicht.“ Und sehnt genauso wie Team und Trainer ein Ende der Hängepartie herbei, das sich in dieser Woche anbahnen könnte.

Denn dann wird endgültig (vom Bundesrat des DHB) über die Empfehlungen der DHB-Arbeitsgruppe zur Zusammensetzung der vier dritten Ligen entschieden. Die müssen um zehn Mannschaften (12 Aufsteiger minus zwei wirtschaftliche Absteiger) aufgestockt werden. Weiterhin ist für die Abschlusstabellen eine Quotientenregelung (Pluspunkte dividiert durch Zahl der Spiele mal Hundert) in Sicht.

Die gilt bereits für die am 18. März abgebrochene 2. Bundesliga der Frauen. Ändert aber genauso wenig am zwölften Platz der SG 09 Kirchhof wie an der erneuten Meisterschaft der Handball Luchse von Buchholz-Rosengarten vor der SV Union Halle-Neustadt.

Die voraussichtliche Zusammensetzung der Oberliga der Männer: TSG Offenbach-Bürgel, HSG Pohlheim, TuS Dotzheim, HSG Kleenheim-Langgöns, HSG Wettenberg, TSG Münster MT Melsungen II, SG Bruchköbel, HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim, MSG Umstadt/Habitzheim, TuSpo Obernburg, RW Babenhausen, TSV Vellmar, HSG Großenlüder/Hainzell (Meister der Landesliga Nord), TV Petterweil (Meister der Landesliga Mitte) und HSG Hanau II (Meister der Landesliga Süd).     

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