Handball-Oberliga

Kirchhof II steht im Nordhessenderby bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen unter Druck

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Lea Günther

Nach der bitteren Niederlage gegen Schlusslicht Weiterstadt ist bei den Oberliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof II Wiedergutmachung angesagt. Im Nordhessenderby bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen (So. 18 Uhr, Schauenburgalle) will das Denk-Team den ersten Sieg im neuen Jahr einfahren.

„Solch ein schlechtes Spiel dürfen wir uns nicht nochmal erlauben“, sagt der SG-Coach Martin Denk. Nun stehen beide unter Druck. Während die Gastgeber tief im Abstiegskampf stecken, werden beim Juniorteam nach sechs sieglosen Spielen Erinnerungen an die katastrophale Rückrunde der vergangenen Saison wach.

Viel wird davon abhängen, ob die Zweitliga-Reserve den Ausfall von Sandra Debus kompensieren kann Ohne die Spielmacherin fehlte der SG Kreativität. Weil auch Top-Torjägerin Deborah Spatz immer häufiger kurz gedeckt wird, müssen die in den Rückraum gerückte Kirsten Bänfer und Lea Günther mehr Verantwortung übernehmen. Gegen Weiterstadt empfahl sich zuletzt Emilia Prauss für höhere Aufgaben.

Steigerungsbedarf besteht zudem in der Offensive, wo das Juniorteam zuletzt zu viele klare Chancen ungenutzt ließ. Unzulänglichkeiten, die vor dem Nordhessenderby unbedingt abgestellt werden müssen. Denn mit der erfahrenen Malgorzata Rodziewicz, die u. a. mit Kirchhof in der Bundesliga spielte, haben die Gastgeberinnen eine der besten Torhüterin der Liga in ihren Reihen. Und deren Gegenstoßpässe auf die beiden schnellen Außen Hanna von Dalwig und Larissa Lubach sind besonders gefürchtet. Als größter Trumpf des Aufsteigers. 

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