Handball-Oberliga

MT II hofft beim Gastspiel in Münster auf Pregler

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Kann dem Oberliga-Team helfen: Tomas Piroch (am Ball), hier für die A-Jugend gegen Erlangens Alexander Merk. Foto:  

Melsungen. Ist der Knoten endlich geplatzt? Nach zwei Siegen in Folge muss Handball-Oberligist MT Melsungen II bei der TSG Münster (Sa. 19 Uhr) antreten. Mit einem Erfolg beim Tabellensiebten kann das Team von Trainer Georgi Sviridenko die Abstiegsränge verlassen.

Dafür müssen die Bartenwetzer aber einiges leisten. „Münster ist eine sehr vielseitige Mannschaft“, lobt Sviridenko die Südhessen, die eine starke Runde spielen und etwas überraschend im Mittelfeld rangieren. Denn das Team war eigentlich abgestiegen. Erst durch den Klassenerhalt des TV Gelnhausen in der Relegation zur 3. Liga blieb Münster drin. Musste jedoch den Verlust zweier wichtiger Leistungsträger verkraften. Spielmacher Jonas Ulshöfer wechselte ebenso wie Linkshänder Bastian Schwarz zum Drittligisten SG Bruchköbel.

Diese Verluste hat TSG-Coach Jens Illner vor allem mit Verstärkung aus der eigenen Reserve aufgefangen. So sind Marc Felser (40 Saisontore) im linken Rückraum und Spielmacher Tim Kunz (16) inzwischen gesetzt. Zudem wurden der wurf- und sprungstarke Kroate Klaudio Hranjec (39) sowie Daniel Pocz-Nagy (10) verpflichtet. Der ungarische Linkshänder hat zwar beim ungarischen Topteam Vezprem eine gute Ausbildung genossen, den Südhessen hat der Rückraumrechte bisher aber kaum weitergeholfen.

Mit Gruber und Piroch

„Wir müssen in der Abwehr so bissig stehen wie zuletzt und brauchen vor allem eine gute Torwartleistung“, fordert Sviridenko. Entlastung für den MT-Rückraum um Merlin Kothe könnte Max Pregler bringen. Bei dem Spielmacher besteht zumindest Hoffnung auf einen Kurzeinsatz. Fehlen hingegen wird weiterhin Adam Kiss (Ellenbogenverletzung). Dafür stehen erneut die A-Jugendlichen um Jona Gruber und Tomas Piroch zur Verfügung.

Münster agiert aus einer defensiven 6:0-Formation. „Dann gehen sie aber schnell nach vorne, nutzen die schnelle Mitte und spielen sehr viel mit Übergängen“, weiß Sviridenko. Dreh- und Angelpunkt ist Spielmacher Kunz, der gut mit Kreisläufer Sebastian Friemann harmoniert. Daneben haben die Südhessen mit Benjamin Dautermann (rechts) und Felix Ilkenmeyer (links) eine enorm torgefährliche Flügelzange. 

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