Handball-Oberliga

MT II mit viel Zuversicht und Nino Jedinek nach Obernburg

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Nino Jedinak

Melsungen - Mit dem Aufwind des letzten Kantersieges peilt die MT Melsungen II beim Oberliga-Aufsteiger den ersten Auswärtssieg an.

Jetzt wissen sie, wie stark sie sind. Wenn die Mannschaft des Handball- Oberligisten MT Melsungen II annähernd komplett ist, von vier oder fünf A-Jugendlichen verstärkt wird und sich auf ihre Torhüter verlassen kann, dann muss sie sich vor keinem Gegner fürchten. Nach dem glanzvollen 34:18-Sieg gegen die MSG Umstadt/Habitzheim fahren Trainer Sviridenko und seine Schützlinge voller Selbstvertrauen nach Obernburg (Sa. 19.30 Uhr), wo der erste Auswärtssieg gelingen soll.

Fraglich ist der Einsatz von Max Pregler (Wadenverletzung), dafür könnte Linksaußen Nino Jedinak nach einer langwierigen Verletzung ins Team zurückkehren. Im besten Falle wird somit nur Kreisläufer Magnus Rulff fehlen. Mit dabei: die A-Jugendlichen Jan-Lasse Herbst, Julian Fuchs, David Kuntscher, Ole Pregler und Jan Dobriczikowski, die erst am Sonntag (gegen Hanau) ran müssen.

Trotz allem Zuversicht weiß Georgi Sviridenko aber auch, dass die Aufgabe in Mainfranken sehr viel schwerer sein wird als die Prüfung gegen Umstadt/Habitzheim. Denn der TuSpo Obernburg ist kein normaler Aufsteiger, Mit 50:2-Punkten ist die Mannschaft von Trainer Milde Meister der Landesliga Süd geworden und hat zudem drei Spieler aus der 3. Liga verpflichtet. Lukas Bauer (Groß-Bieberau/Modau), Andre Göpfert (Großwallstadt) und Torwart Sandro Friedrich (Rodgau Nieder-Roden) sind auf Anhieb zu den erhofften Verstärkungen geworden. Allerdings hat Tobias Milde größere Personalsorgen als sein Kollege. Kreisläufer Benedikt Kern und Philipp Klimmer (Rückraum links) fehlen, das Mitwirken von David Karrer (Rückraum rechts) und Linksaußen Francesco Wengerter ist fraglich.

Während der TSV Vellmar beim 26:16-Auftaktsieg kein Prüfstein war und das 35:37 gegen die HSG Pohlheim als Achtungserfolg anzusehen ist, musste der Aufsteiger in den beiden Auswärtsspielen in Dotzheim und Kleenheim Lehrgeld zahlen. Dennoch taucht der TuSpo bei Prognosen nicht unter den Abstiegskandidaten auf. Was deren Coach kalt lässt: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt.“ 

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