Handball-Oberliga

MT-Trainer Sviridenko freut sich auf Herausforderung bei der HSG Pohlheim

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Jens Dapper, Trainer der HSG Pohlheim.

Wäre das Hinspiel der Maßstab, dann würde der Handball-Oberligist MT Melsungen II nur mit geringen Hoffnungen bei der HSG Pohlheim antreten (Sa. 20 Uhr). Aber seit der 26:36-Niederlage am 9. November ist viel passiert, sodass der Trend sogar für die MT spricht.

Während die Mannschaft von Trainer Georgi Sviridenko in den vergangenen drei Spielen drei Siege feierte, musste die HSG zuletzt eine unerwartete 23:26-Niederlage bei der HSG Kleenheim hinnehmen. „Unsere Leistungen sind schwankend“, sagt Jens Dapper. Und: „Wir haben nicht auf allen Positionen zwei gleichwertige Spieler, sodass verletzte Leistungsträger nicht zu ersetzen sind.“ Nur wenn von der 20:29-Niederlage bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim die Rede ist, wird der HSG-Trainer konkret und räumt ein: „Das Spiel war zwei Tage nach unserer Weihnachtsfeier.“

Sviridenko findet den Leistungsabfall der Mittelhessen gar nicht so erstaunlich. „Starke Mannschaften wie Pohlheim, Dotzheim und Offenbach präsentieren sich in der Hinrunde meistens von ihrer besten Seite und lassen nach, wenn sie genug Punkte gesammelt haben“, sagt der MT-Trainer.

Eine Äußerung, welche das Gerücht nährt, dass manche Klubs gar nicht in die 3. Liga aufsteigen wollen. „Zu diesen Vereinen zählen wir nicht“, sagt Dapper. Pohlheims Coach glaubt zwar nicht mehr daran, dass seine Mannschaft noch an der ESG Gensungen/Felsberg vorbeizieht, der MT verspricht er jedoch einen heißen Tanz, bei dem er vor allem auf Jan Wüst (Tor) sowie Maximilian Rühl und Torben Weinand (beide Rückraum) setzt.

Sviridenko freut sich auf die Herausforderung, obwohl er auf Ole Pregler, David Kuntscher und Julian Fuchs verzichten muss, die mit der A-Jugend im Einsatz sind. Da von den etatmäßigen Oberligaspielern nur Max Pregler fehlt, ist der MT-Trainer guter Dinge. 

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