Sieg im Kellerduell ist Pflicht

Rumpfteam des SV Germania Fritzlar II muss es richten

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Zwei der verbliebenen Kräfte: Fritzlars Nina Albus (links) und Maxie Hauschild (hier noch im Vellmarer Trikot)

Fritzlar. Wenn Handball-Oberligist SV Germania Fritzlar II am Samstag (19 Uhr) bei der HSG Sulzbach/Leidersbach antritt, stehen SVG-Trainer Gunnar Kliesch gerade einmal sechs gesunde Feldspielerinnen zur Verfügung.

Nur Nina Albus, Maxie Hauschild, Merle Bücker, Theresa Werner, Hannah Grothnes, und Paula Bachmann sind fit. Dennoch geht der Coach das Unterfangen optimistisch an: „Man merkt, dass eine Grenzsituation erreicht ist, aber die verbleibenden Spielerinnen sind topmotiviert und trainieren hervorragend.“

Auch bei den Gastgebern läuft es nicht rund. Der ehemalige Bundesligist steht abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und stellt mit 315 Gegentoren die schlechteste Defensive der Liga. Mit durchschnittlich zehn Gegentoren haben die Rhein-Main-Bienen um die Halblinke Maja Draca jedes Spiel verloren. Dennoch nimmt Kliesch das Spiel nicht auf die leichte Schulter und warnt bei der jungen Mannschaft besonders vor dem Rückraum um Draca (35 Tore) und Katja Wess (35).

Deshalb muss die 6:0-Abwehr der SVG hellwach sein. „Sie haben Probleme im Rückzugsverhalten“, weiß Kliesch. Daher sollen Theresa Werner und Co. vor allem über die erste und zweite Welle den Erfolg suchen. Und so angesichts der angespannten Personaldecke einfache Tore werfen. (mm)

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