3. Liga: Fritzlar landet Kantersieg bei Neuling Lumdatal

Hannah Puntschuhs besonderer Tag beim 26:15 des SV Germania Fritzlar

Ist nach einem Jahr zurück: Fritzlars Kriesläuferin Hannah Puntschuh, die zwei Tore beim 26:15  erzielte.
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Ist nach einem Jahr zurück: Fritzlars Kriesläuferin Hannah Puntschuh, die zwei Tore beim 26:15 erzielte.

Der Anfang ist gemacht: Mit 26:15 (12:9) feierte der SV Germania Fritzlar einen souveränen Sieg am ersten Spieltag der 3. Handball-Liga Mitte. Was naturgemäß viele strahlende Gesichter nach der unfreiwillig langen Pause zur Folge hatte.

Londorf – Doch am meisten vor Glück funkelten die Augen von Hannah Puntschuh. Denn den klaren Erfolg feierte die erfahrene Kreisläuferin exakt auf den Tag ein Jahr nach ihrer schweren Operation nach einem Kreuzbandriss. „Für Hannah war das ein besonderer Tag. Sie hat uns mit guten Sperren und durch ihre Stärken in der Abwehr sehr geholfen“, lobte SV-Coach Lucky Cojocar seine Nummer 13.

Puntschuh war umso mehr gefordert, weil Luisa Krüger im Training umgeknickt ist und ebenso wie Xenia Ahrend vorsorglich geschont wurde. Puntschuh haute 50 Minuten alles raus, was in ihr steckte, dann durfte sich Laura Israel aus dem Oberliga-Team in der Endphase beweisen.

Maria Kiwa ragt heraus

Mit zwei Treffern von Alena Breiding und jeweils einem von Janina Dreyer sowie den herausragenden Maria Kiwa legte Fritzlar eine 4:1-Führung vor (9.), musste jedoch anschließend etwas Widerstand brechen. In der Abwehr waren die Gäste zunächst häufig einen Schritt zu spät und kassierten insgesamt neun Siebenmeter. Immerhin: beide Torhüterinnen parierten davon ein Drittel. Lea Gürbig, die knapp 50 Minuten zwischen den Pfosten stand, hielt einen. Paula Küllmer, die sich am Ende beweisen durfte, deren zwei.

Nach dem 8:8 (22.) legte die Germania einen 4:0-Lauf hin und wusste sich anschließend zu steigern. Dreyer und Breiding wechselten sich auf den Halbsituationen ab, Kiwa führte auf der Mitte klug Regie. Ihre starke Vorbereitung bestätigte Hannah Berk. Der 16-Jährigen gelangen sechs Treffer. Davon drei als Rechtsaußen, zwei aus dem Rückraum, als Zeitspiel drohte, und einer per Siebenmeter. Geschenkt, dass sie ihren zweiten Strafwurf liegen ließ.

Der Aufsteiger konnte zwar noch einmal auf 12:14 verkürzen (35.), doch dann drehte Fritzlar richtig auf. Breiding, Berk (2) und Kiwa (3) beseitigten mit einem 6:0-Lauf zum 20:12 die letzten Zweifel, ob vor Geisterkulisse noch einmal Spannung aufkommen könnte. (sbs)

Das Schema

Fritzlar: Gürbig, Küllmer - Dietrich 1, Holeczy 1, Israel, Puntschuh 2, Berk 6/1, Lüdge, Puda, Dreyer 2, Kiwa 9/4, Breiding 5.

SR: Kleinhenz/Wenzke.

Z: ohne

Siebenmeter: 6/9:6/7.

Zeitstrafen: 10:8-Minuten.

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