Gruppenliga: Kellerduell in Gilsa steht im Fokus – Brunslar/Wolfershausen kann großen Schritt machen

Heideroth hofft auf Routiniers

Kann’s nicht lassen: Der inzwischen 40-Jährige Frank Schultz (re., hier zu Verbandsliga-Zeiten gegen Bad Hersfelds Romeo Schäfer) hilft der SG Neuental/Jesberg im Abstiegskampf aus. Foto: Kasiewicz/nh

SCHWALM-EDER. Am drittletzten Spieltag der Fußball-Gruppenliga stehen Brunslar/Wolfershausen und Neuental/Jesberg vor entscheidenden Spielen zum Klassenerhalt.

SG Brunslar/Wolfershausen - TuS Bad Arolsen (So. 15 Uhr, Wolfershausen). Trotz der 2:4-Pleite gegen Schwalmstadt II besitzen die Gastgeber weiter gute Chancen auf den Klassenverbleib. „Wir müssen vollen Einsatz, Leidenschaft und den unbedingten Willen zum Sieg zeigen“, macht SG-Trainer Nico Röhn klar. Wieder mit Kevin Götting, Moritz Gerhold und Sören Hohmann soll der nötige Dreier gelingen. Gegner Arolsen konnte sich die nötigen Zähler schon beim 2:1 gegen den mit der halben Reserve spielenden Meister Korbach sichern.

SG Neuental/Jesberg - SG Rhoden/Schmillinghausen (So. 15 Uhr, Gilsa). SG-Trainer Claus Heideroth will vom möglichen Klassenverbleib (noch) nicht sprechen und ist ganz und gar nur auf dieses Spiel fixiert: „Klar, dass wir das gewinnen wollen, doch es wird nochmals eine ganz harte Angelegenheit“, erklärt der Coach. Und hofft, die derzeit angeschlagenen Routiniers Kai Wölk und Frank Schutz wieder dabei zu haben. Letzterer löste mit seinem Tor zum 1:1 in Waldeck den Knoten seiner Elf. Trifft er wieder, könnte dies schon die Rettung bedeuten. Gegen eine Gäste-Elf, die am letzten Spieltag der aktuellen Übermannschaft der Liga aus Altenlotheim immerhin ein 1:1-Unentschieden abtrotzte. Und selbst noch ums Überleben kämpft.

VfB Schrecksbach - Eintracht Waldeck (So. 15 Uhr). Die 1:2-Niederlage in Waldeck Mitte Oktober des letzten Jahres war für den VfB die fünfte Pleite mit nur einem Tor Differenz. Doch schon damals deutete sich an, dass es für die Elf von Trainer Christof Baum eine schwere Saison würde. Was sich mit dem feststehenden Abstieg auch bestätigt hat.

SG Beiseförth/Malsfeld - SG Bad Wildungen/Friedrichstein (So. 15 Uhr, Beiseförth). Nach nur einem Jahr Gruppenliga müssen die Fuldataler diese Spielklasse wieder verlassen, haben jedoch etwas zu bieten, was keinem Team bisher gelang: Siege gegen Meister Korbach (3:0) und beim aktuellen Tabellenzweiten in Bad Wildungen (4:2). Zuletzt musste sich die Elf der Trainer Dirk Pallas und Frank Massie zweimal knapp geschlagen geben.

1. FC Schwalmstadt II - TSV Wabern (So. 15 Uhr, Ziegenhain). Den Kampf um Platz sechs können beide Mannschaften locker angehen, stehen sie doch mit je 37 Punkten im gesicherten Feld der Tabelle. Die FCS-Reserve glänzte mit einer famosen Rückrunde, nach der 25 Zähler auf der Habenseite stehen. Trainer Hans Schweigert wird wohl wieder eine Mischung aus Hessenliga- und Jugendspielern aufbieten. Freilich reizvoll gegen ein Team, das mit Sebastian Löcke, Stephan Bergmann, Fabian Hofmann, Marius Schmid und Jakob Splietorp ebenfalls viel jugendlichen Elan zu bieten hat. „Ich freue mich auf dieses Spiel“, erklärt Christian Leck vor der Fahrt zum FCS, bei dem er alte Bekannte wiedersehen wird. Der TSV-Spielertrainer war selbst fünf Jahre für die Schwälmer im Einsatz und an zwei Aufstiegen maßgeblich beteiligt. (zkv)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.