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Heißes Derby in Guxhagen: Tuspo erwartet FC Körle

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Von: Sebastian Schmidt

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Unverwüstlich: Guxhagens Spielertrainer Felix Georgi (r., hier noch für Wabern im Duell in der Vorserie mit Schwarzenborns Pascal Schmitt).
Unverwüstlich: Guxhagens Spielertrainer Felix Georgi (r., hier noch für Wabern im Duell in der Vorserie mit Schwarzenborns Pascal Schmitt). © Bernd Krommes

So schnell kann’s gehen: In der Saison 2019/2020 trennten den damaligen B-Ligisten TuSpo Guxhagen und den Verbandsligisten FC Körle vier Spielklassen. Nach jeweils zwei Aufstiegen (TuSpo) und zwei Abstiegen (FC) treffen beide Nachbarn im prestigeträchtigen Derby der Fußball-Kreisoberliga auf dem Sportplatz „Schöne Aussicht“ in Guxhagen (Sa. 15.30 Uhr) aufeinander.

Guxhagen – Lediglich sieben Kilometer trennen die beiden Gemeinden im Altkreis Melsungen. Und in den letzten 30 Jahren lag auch stets mindestens eine Spielklasse zwischen den beiden Vereinen. 1993 setzte zunächst Guxhagen zum Höhenflug an, der von 1999 bis 2002 sogar bis in die Landesliga ging. Dieser endete indes abrupt mit einem ersten Neuanfang in der B-Liga in 2003.

Körle startete ab 2006 durch

Wenig später begann der Aufschwung in Körle. 2006 nämlich mit dem Aufstieg in die Gruppenliga unter Spielertrainer Hannes Alter. Teil der Meistermannschaft, die in den Folgejahren unter Coach Jörg Müller mehrfach am Sprung in die Verbandsliga kratzte: Felix Georgi.

Kein Wunder, dass sich der neue Spielertrainer des TuSpo wie Bolle auf das heutige Spiel zwei Wochen vor seinem 40. Geburtstag freut: „Eine größere Motivation kann es für jeden Guxhagener fast nicht geben. Zudem kennt sich der große Teil auch untereinander privat sehr gut“, betont der Nachfolger von Alexander Krümmel, unter dessen Regie der Durchmarsch gelang. Körle schätzt er als physisch stark ein. Die Zweikämpfe anzunehmen sei daher das oberste Gebot.

Beide Teams sind gut gestartet

Beide Teams haben bislang überzeugt, beide bereits sieben Punkte geholt. Ein Ausrufezeichen dabei das 1:0 des TuSpo im jüngsten Heimspiel gegen die SG Neukirchen/Röllshausen. Dem allerdings zuletzt mit dem 0:3 in Schwarzenborn die erste Niederlage seit dem 18. April (0:2 in Geismar) folgte. „Diese Punkte wollen wir uns in den nächsten drei Spielen zurückholen“, sagt Georgi. Das ist durchaus ambitioniert, weil die kommenden Gegner mit dem benachbarten FC, dem FV FeLoNi und der SG KiLoHa allesamt Absteiger aus der Gruppenliga sind.

Die Favoritenrolle nimmt der Gast an. „Auch wenn es ein reizvolles Derby ist, gibt es auch nur drei Punkte. Daher machen wir uns auch über den Gegner grundsätzlich keine Gedanken, da wir uns nur mit uns selbst befassen“, erklärt Körles spielender Co-Trainer Luis Taube. Mit der Rückkehr der Urlauber Maximilian Kraushaar, Sülo Uysal, Pascal Degenhardt, Niklas Holl und Robin Wagner besitzt der FC reichlich Möglichkeiten für die Startelf. Fehlen werden hingegen Patrick Misiak (verletzt) sowie Jonas Hentschel und Fabian Gerlach (Urlaub). (Bernd Krommes)

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