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Herkulesaufgabe für FSG Gudensberg gegen Adler Weidenhausen

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Von: Sebastian Schmidt

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Schwierige Aufgabe: Tim Prüfer (l., gegen Lichtenaus Dennis Salioski) und die FSG Gudensberg sind gegen den Tabellenzweiten Adler Weidenhausen gefordert.
Schwierige Aufgabe: Tim Prüfer (l., gegen Lichtenaus Dennis Salioski) und die FSG Gudensberg sind gegen den Tabellenzweiten Adler Weidenhausen gefordert. © Pressebilder Hahn

Acht Siege, ein Unentschieden, 26:5-Tore: Ungeschlagen seit Ende September ist der SV Adler Weidenhausen die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Verbandsliga. Stellt mit Jan Gerbig (18 Tore in 18 Spielen) und Sören Gonnermann (13 Treffer in 14 Partien) den besten Sturm der Liga.

Gudensberg – Und wird somit zur Herkulesaufgabe für die FSG Gudensberg (So. 15 Uhr, Weinbergstadion). „Suboptimal“ ist für FSG-Trainer Andre Fröhlich daher nicht nur das jüngste 1:5 bei der SG Barockstadt II, der höchsten Pflichtspielniederlage seiner Ära, sondern vor allem auch deren Begleiterscheinungen. Die unnötige Gelb-Rote Karte nebst Sperre gegen Lukas Illian beim Stand von 1:4. Die muskulären Beschwerden von Torjäger Tom Siebert, bei dem kein Risiko eingegangen werden soll. Und die zuvor bereits angeschlagen fehlenden Carlos Rohmann sowie Robin Colella, von denen laut Fröhlich am ehesten Rohmann gegen den Tabellenzweiten mitwirken kann.

„Mehr Kompaktheit“ verordnet der FSG-Coach seinem Team. In der Hoffnung, dass sich Tim Prüfer einmal mehr als Mann für besondere Aufgaben beweisen kann. Denn beim 0:2 im Hinspiel leistete er Schwerstarbeit gegen Gonnermann. Alternativ könnte Daniel Frank die Abwehr stärken. Eher nicht Neuzugang Christian Hesse, der noch keinen nachhaltigen Eindruck im Training hinterlassen hat. „Wir müssen früher und besser in die Zweikämpfe kommen“, betont Fröhlich.

Drei Neuzugänge schlugen ein

Dessen Gegenüber Ronald Leonhardt ist bereits seit 2015 in Diensten der Adler. Zunächst als Co-Trainer, seit September 2020 als Chefcoach, der auf ein eingespieltes Team bauen kann. Verjüngt und verstärkt durch die Zwillinge Kilian und Moritz Krug, die im Sommer von der A-Jugend des KSV Baunatal kamen, sowie Philipp Immig, der erstaunlich schnell den Sprung aus der Kreisoberliga von Bad Sooden kommend gepackt hat.

„Für die Spieler ist es reizvoll, sich höheren Aufgaben zu stellen. Als Mannschaft bleibt es unser Ziel, näher an die Spitze heranzurücken“, sagt der 53-Jährige mit Blick auf mögliche Gedanken in Richtung Hessenliga. Verzichten muss er in Gudensberg auf Tim Gonnermann, Fabian Assmann, Sören Pfliegner, Henrik Renke und Stammtorhüter Johannes Klotzsch, für den sich Lucas Waßmann als würdiger Ersatz erweist. „Wir haben uns im Hinspiel schwer getan und wissen um die Konterstärke Gudensbergs. Zudem haben wir letzte Woche beim 1:1 gegen Ehrenberg gesehen, dass wir nicht nachlässig sein dürfen“, erklärt Leonhardt. (Sebastian Schmidt)

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