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Herkulesaufgabe vor Wochen der Wahrheit: FSG Gudensberg bei CSC 03 gefordert

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Von: Sebastian Schmidt

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Bereit für den großen Wurf: Tim Prüfer und die FSG Gudensberg wollen in Kassel und anschließend in den Kellerduellen ordentlich punkten.
Bereit für den großen Wurf: Tim Prüfer und die FSG Gudensberg wollen in Kassel und anschließend in den Kellerduellen ordentlich punkten. © Pressebilder Hahn

Beide sind von der Kreisliga A in die Verbandsliga durchmarschiert. Den Fußballern des CSC 03 Kassel gelang dieses Kunststück als Serie zwischen 2014 und 2016, den Kickern der FSG Gudensberg zwischen 2017 und 2020.

Gudensberg – Jedoch könnten die Vorzeichen vor dem zweiten Duell beider Vereine überhaupt kaum unterschiedlicher sein (Do. 18 Uhr, Jahnkampfbahn Kassel). Das ist allein der Tatsache geschuldet, dass die CSC-Spieler auf mehr Einsätze in der Hessenliga (und höher) kommen als die der FSG in der Verbandsliga auf dem Buckel haben. „Durchaus reizvoll“ für Gudensbergs Trainer Andre Fröhlich. Verbunden mit der Hoffnung auf einen „Lerneffekt“, ehe es anschließend in die Wochen der Wahrheit geht. Denn bis Ende Mai hat das Fröhlich-Team sieben Endspiele vor der Brust gegen Mannschaften, die ebenfalls allesamt noch abstiegsbedroht sind.

Was nicht heißt, dass die Gäste heute beim Spitzenreiter nur gewinnen können. „Bonusspiele gibt es nicht. Wir haben keine Punkte mehr zu verschenken“, erklärt Fröhlich. Erleichtert darüber, dass er den formstarken Verteidiger Tim Prüfer und Nico Hillebrand wieder an Bord hat. Fraglich ist allerdings noch der Einsatz von Till Dünzebach (Adduktoren). Dahinter drängen die A-Junioren Yannick Gaitzsch, Nick Siebert und Danilo Daumer auf weitere Spielzeit. „Hellwach sein“ heißt die erste Devise für die FSG, die zuletzt bei Barockstadt (1:5) und in Willingen (3:5) fünf Gegentreffer kassierte.

CSC 03 verlor zwei Spitzenspiele

Spitzenreiter CSC hat in David Simoneit (11), Nico Schrader (8) und Jaroslaw Matys (7), die allesamt schon für den KSV Baunatal in der Regionalliga aufliefen, seine treffsichersten Akteure. Simoneit und Senkrechtstarter Toni Lecke machen dabei über die Außen ordentlich Dampf. Verzichten muss Coach Lothar Alexi allerdings auf Christian Käthner, Marco Heussner, Armond Fetahi und Daniel Beyer. Zudem möchte der Trainer-Dauerbrenner (seit 2013 bei CSC und zuvor 20 Jahre erfolgreich bei der TSG Wattenbach) mit den Rothosen eine Reaktion auf die Niederlagen in den Spitzenspielen gegen Bad Soden (1:3) und Vellmar (0:2) zeigen. Denn zuvor waren die Kasseler 20 Spiele ungeschlagen. (Sebastian Schmidt)

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