Hessenliga

Nur Carina Jäger trifft beim 1:2-Niederlage von Viktoria Großenenglis

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Carina Jäger

Großenenglis – Als Daniel Döring, Trainer des TuS Viktoria Großenenglis, nach dem Abpfiff mit seiner Mannschaft im Kreis zusammenstand, hatte er wenig Anlass für Kritik. Dennoch hatte der heimische Fußball-Hessenligist das wichtige Heimspiel gegen den SV Gläserzell in der Hessenliga mit 1:2 (0:1) verloren. Dabei aber, stark ersatzgeschwächt, eine passable Leistung geboten.

Allerdings wurde von Beginn an ein großes Manko deutlich: die Chancenverwertung. Hinzu kam, dass Gläserzell mit dem ersten Angriff den ersten Treffer erzielte, als Michelle Schneider nach Freistoß von Alicia Schmidt mit einem Volleyschuss zum 0:1 traf (4.). Die Gastgeberinnen schüttelten sich und kämpften sich ins Spiel zurück. Carina Jäger mit einem Schuss aus 18 Metern (8.), ein Abschluss von Rojin Balica nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite (27.) und eine Großchance von Johanna Pospich, die nach einem Balica-Pass allein vor Gläserzells Torfrau Jasmin Jökel stand, sich den Ball aber zu weit vorlegte (27.). Drei gute Möglichkeiten, keine Tore.

Nach Wiederanpfiff standen die Döring-Schützlinge noch höher und setzen sich in der gegnerischen Hälfte fest. Diese offensive Spielweise wurde zwar durch ein großes Plus an Ballbesitz belohnt, mündete aber kaum in echte Möglichkeiten. Zu oft fand der letzte Pass keinen Abnehmer, zu oft rannten sich Pospiech, Trost und Co. fest. Und wenn die Viktoria doch mal eine Lücke fand, war Torfrau Jökel zur Stelle. So nach einer Hereingabe von Julia Faupel, die Pospich zwar verwertete, Jökel aber parierte (64.).

Beinahe folgerichtig der Konter zum 0:2 über über Valerie Roth, die Celine Gerhard bediente, die sich diese Chancen nicht entgehen ließ (76.). Großenenglis erzielte zwar durch Carina Jäger fast postwendend den Anschlusstreffer (78.), doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

Beim Vorletzten zählt nur ein Sieg

Gerade einmal 48 Stunden hat das Team Zeit, um die Köpfe frei zu bekommen. Sicherlich eine wichtige Voraussetzung, um beim FSV Hessen Wetzlar II (Sa. 16 Uhr) zu bestehen. Auch wenn die Gastgeber aktuell mit nur einem einem Zähler im Tabellenkeller stehen. „Ein Sieg wäre unglaublich wichtig, um den Abstand noch unten zu wahren beziehungsweise auszubauen“, weiß Traner Döring. Auch wenn seine Schützlinge sechs Punkte mehr auf dem Konto hat, könnten die Voraussetzungen besser sein: Jana Schwab kehrt zwar zurück, dafür fallen mit Rojin Balica, Julia Faupel und Carina Jäger drei Stützen aus. Hinzu kommt, dass die erste Mannschaft des BSV spielfrei hat und den Kader verstärken kann. (zst)

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