Hessenliga

Viktoria Großenenglis kann ihre Chancen nicht nutzen und verliert 0:2

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Schneller Antritt: Die Großenengliserin Laura Festor (r.) versucht hier Karolina Burkard (TSG) abzuschütteln. 

Auch gegen die TSG Lütter scheiterte Frauenfußball-Hessenligist Viktoria Großenenglis am eigenen Unvermögen, die sich bietenden Chancen  zu nutzen. Die effektiven Gäste blieben ihrerseits eiskalt vor dem gegnerischen Tor und fuhren so einen wichtigen 2:0 (1:0)-Auswärtssieg ein. 

Der Druck, gewinnen zu müssen, war spätestens nach dem 0:2-Rückstand spürbar. Anne Schneiders Treffer, den Fabienne Beck ungeahndet mit der Hand eingeleitet hatte, war ein Schock für das Heimteam (51.). „Im Anschluss hat die Körpersprache nicht mehr gestimmt, weil alle mit sich selbst beschäftigt waren“, erklärte Mittelfeldspielerin Rojin Balica.

Einzig Julia Faupel sorgte mit einem Lattentreffer kurz für Hoffnung (73.), die jedoch, als Karolina Burkard bei einem Konter ebenso die Querstange traf (85.), endgültig verflogen war. Dass es nicht noch schlimmer kam, war einerseits der stark reagierenden TuS-Torfrau Celine Ziegler zu verdanken (89.). Andererseits Laura Gaul, die einen Strafstoß über das Gehäuse schoss (90.).

Das wäre jedoch auch des Guten zu viel gewesen, denn die kompakt verteidigende Auswärtself hätte sich in der ersten Halbzeit nicht über einen Rückstand beschweren dürfen. „Zu Beginn sind wir schlecht ins Spiel gekommen und haben viele Gelegenheiten des Gegners zugelassen“, stellte TSG-Coach André Kleinheiz fest. Carina Jäger verpasste zweimal einen Treffer (21., 39.). Anna-Lena Wagner, die diesmal gemeinsam mit Julia Faupel die Doppelspitze bildete, schoss nach Zuspiel von Lea Unzicker freistehend vor der sicheren Torhüterin Eva Lohmann zu harmlos (26.). Wenig später vergab die Vorbereiterin selbst per Kopf nach einer Faupel-Ecke (34.).

Eine solche führte zur besten Ausgleichsmöglichkeit: Jana Schwaabs Direktabnahme parierte Lohmann jedoch klasse (37.). „Wenn wir uns im Spiel sechs Riesenchancen erarbeiten, müssen wir davon mindestens drei machen“, haderte Viktoria-Trainer Daniel Döring.

Auch mit Schiedsrichter Colin Diehl. Dieser ließ beim 0:1 durch Burkard, das aus abseitsverdächtiger Position erzielt wurde, weiterlaufen (16.). Vier Minuten danach pfiff er aber die auf gleicher Höhe mit TSG-Verteidigerin Laura Auth durchstartende Wagner zurück. So nahm das Unheil für die Viktoria seinen Lauf.

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