Hessenliga

Viktoria Großenenglis verliert im Heimspiel gegen Eintracht Lollar

Sorgte nur in der ersten Hälfte für etwas Torgefahr: Julia Faupel (Großenenglis), die hier ein Kopfballduell gegen Lollars Agnes Joksch (r.) gewinnt. 
+
Sorgte nur in der ersten Hälfte für etwas Torgefahr: Julia Faupel (Großenenglis), die hier ein Kopfballduell gegen Lollars Agnes Joksch (r.) gewinnt. 

Grossenenglis. Zu spät aufgewacht, Viktoria: Denn als die Großenengliser Fußballfrauen gegen Eintracht Lollar in vier Minuten zweimal trafen, hatte der Hessenligist bereits vier Gegentreffer kassiert.

Und konnte die 2:4 (0:3)-Heimpleite nicht mehr verhindern. Damit zogen die Gäste in der Tabelle als Fünfter am TuS (8.) vorbei. Die Eintracht stellte mit Johanna Straube die überragende Spielerin dieser Begegnung. Nach einem lupenreinen Hattrick in der ersten Halbzeit erzielte die Torjägerin schließlich auch den vierten Treffer für ihre Elf nach dem Seitenwechsel.

Binnen 120 Sekunden hatte sie zunächst die Weichen für diesen unerwarteten Auswärtssieg gestellt. Und mit ihrer ersten Torchance schon zum zweiten Mal getroffen (14.). Denn der erste Treffer war ein Geschenk von TuS-Torsteherin Celine Ziegler, deren Unsicherheit nach einem haltbaren Torschuss der Eintracht-Angreiferin den Gästen die frühe Führung beschert hatte (12.).

„Mein erster Hattrick seit den Jugendspielen und zudem der erste Viererpack“, freute sich die 27-jährige über den famosen Auftritt. Ihr dritter Treffer kurz vor der Halbzeitpause (43.) bedeutete bereits die Vorentscheidung in dieser Partie.

Nur optisch gleichwertig

Die Viktoria bot zwar optisch Gleichwertiges, ihre ohne Überraschungsmomente vorgetragenen Angriffe waren jedoch von der Gäste-Abwehr leicht zu verteidigen. Allein die Aktionen von Sophie Trost (29.) und Julia Faupel (34.) versprühten etwas wie Torgefahr.

In der zweiten Spielhälfte bot sich das gleiche Bild. Denn während Straube zum vierten Mal traf (52.) blieben die Borkenerinnen weiterhin harmlos. Bis zur 77. Minute, als Sophie Trost, von Johanna Pospich perfekt in Szene gesetzt, zum 1:4 traf. Nur wenig später gelang Jana Schwaab, von Laura Festor angespielt, sogar das 2:4 (81.). Während die Eintracht zu diesem Zeitpunkt mehr um den anstehenden Hochzeitstermin ihrer verletzt ausgeschiedenen Mittelfeldspielerin Larissa Dietz als um ihre Führung bangte, verpasste Pospich für den TuS das mögliche 3:4 nur knapp (85.).

„Das war eine schwache Gesamtleistung meiner Mannschaft. Von dem frühen Doppelschlag konnten wir uns nicht mehr erholen“, zog Großenenglis’ Trainer Daniel Döring eine ernüchternde Bilanz nach der ersten Heimpleite im zweiten Spiel auf eigenem Rasen.

Großenenglis: Ziegler - Körbel (46. Wagner), Stemmler, Winter, Festor - Jäger, Hertel (46. Pospich) - Unzicker, Schwaab, Faupel (65. Balica) - Trost.(zvk)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.