Hessenliga:

Viktoria Großenenglis vor Pflichtsieg gegen Bornheim

+
Greift an: Sophie Trost (l., hier gegen Rüsselheims Charline Paul), rückt bei der Viktoria in die Startelf.

Normalerweise dürfte die kommende Hessenligapartie gegen die SG Bornheim/GW eine Pflichtaufgabe für die Fußballerinnen TuS Viktoria Großenenglis darstellen (Sa. 17 Uhr). Denn die Gäste treten bisher als Schießbude der Liga auf.

Nach vier Spieltagen stehen null Punkte bei einem Torverhältnis von 0:27 zu Buche. Doch TuS-Trainer Daniel Döring, der erneut von Andreas Käßner vertreten wird, warnt vor dem vermeintlich leichtesten Saisonspiel: „Die Gefahr ist, dass wir den Gegner nicht respektieren und im Kopf das Spiel schon gewonnen haben. Das wäre fatal.“ Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende wollen die Borkenerinnen sich weiter von den Abstiegsrängen absetzen. In der Hoffnung, durch zwei Heimsiege eine Serie starten zu können.

Dafür muss weiter am offensiven Zusammenspiel gearbeitet werden, um mehr Torgefahr zu erzeugen. Hoffnungsträgerin hierfür ist Sophie Trost. Nachdem die Stürmerin sich mit zwei Toren für die Gruppenliga-Mannschaft und einer engagierten Leistung nach ihrer Einwechslung empfohlen hatte, rückt sie nun für die privat verhinderte Johanna Pospich in die Spitze. Ob Trost auf die Vorlagen von Linksaußen Julia Faupel bauen kann, steht aufgrund einer Erkältung noch nicht fest. Als Alternative auf der Außenbahn bietet sich Malin Wagner an, die als Ersatz aus der Reserve-Mannschaft in Frage kommt.

Unzicker drängt in die Startelf

Eine klare Startelf-Kandidatin ist hingegen die kampfstarke Lea Unzicker, die nach überstandener Krankheit ins Team zurückkehrt. Und dadurch für eine erneute Systemumstellung sorgen könnte. Denn sowohl in einer 3:5:2- als auch in einer 4:4:2-Formation hatten die Gastgeberinnen gegen Aufsteiger Pilgerzell keine kreativen Lösungen im Spielaufbau parat. „Gegen vermeintlich schwächere Mannschaften tun wir uns immer schwerer. Das wollen wir diesmal besser lösen“, fordert Döring von seinen Spielerinnen mehr Ideen. Für offensive Impulse ist eigentlich auch Neuzugang Sarah Landinghoff-Schmidt vorgesehen, die aber erneut urlaubsbedingt passen muss.

Das Schlusslicht, das im Wesentlichen mit den gleichen Spielerinnen antritt, die im Mai nur mit 0:2 bei der Viktoria verloren, hofft nach zwei hohen Auswärtsniederlagen (0:12 in Lütter, 0:6 in Lollar) nun auf die Kehrtwende. Denn den einzigen Sieg in dieser Spielzeit gab es für die Gäste bisher in der Vorbereitung beim 6:1 im Test gegen Gruppenligist Niederhöchstadt. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.