Hessenliga:

Viktoria Großenenglis vor Spiel des Jahres gegen TSG Lütter

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Sehen sich am Samstag wieder: Lütters Melanie Stiel (l.) und Rojin Balica von der Viktoria. 

Für Daniel Döring ist es mehr als „nur“ ein Kellerduell. Der Trainer des TuS Viktoria Großenenglis erklärt die Partie der Frauenfußball-Hessenliga gegen die TSG Lütter (Sa. 16.15 Uhr) zum wichtigsten Spiel des Jahres.

„Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, betont der 35-Jährige und fordert einen dreckigen Sieg. Ein packender Schlagabtausch ist zu erwarten. Beide Kontrahenten könnten mit einem Erfolg zu den Mittelfeldplatzierungen aufschließen – oder im ungünstigsten Fall auf einen Abstiegsrang rutschen.

Aus den vergangenen fünf Spielen gewannen beide Teams je nur eine Partie. Die Gäste, die um die erst 18-Jährige Anne Schneider als beste Liga-Torschützin (9 Treffer) und Karolina Burkard (5) mit dem zweitbesten Angriff (22 Tore aus 9 Partien) anreisen, holten jedoch zuletzt beim Tabellenzweiten Rüsselsheim einen wichtigen Punkt. Kurios: Der Tabellenachte weist mit einem Torverhältnis von 22:11 die zweitbeste Tordifferenz der Liga auf. Und ist hier deutlich stärker als die Viktoria mit 17:21, die nur einen Punkt dahinter liegt.

Pospich und Wessel fehlen

Zwar präsentiert sich Großenenglis trotz der 21 Gegentreffer kompakter als in der Vorsaison, trifft aber vor dem Tor momentan zu häufig die falschen Entscheidungen. „Unsere Chancenverwertung ist bei allen oft mangelhaft“, moniert TuS-Coach Döring. Gute Erinnerungen verbinden Großenenglis immerhin mit dem Aufsteiger des Vorjahres, der am 18. August 2018 mit 6:1 besiegt wurde. Jana Schwaab, Julia Faupel und Sophie Trost trafen dabei jeweils doppelt.

Seitdem hat sich Lütter mit Trainer André Kleinheinz merklich weiterentwickelt. In dieser Spielzeit verlor die TSG auf fremden Platz sogar noch keine Begegnung, spielte allerdings dabei dreimal unentschieden. Aufgrund der hohen Bedeutung des letzten Hinrunden-Spiels am Samstag erwartet Döring, der im Training an die Einstellung seiner Spielerinnen appellierte, dass sein Kader ans Limit geht. Auf zwei Spielerinnen muss er im Abstiegskampf derweil verzichten: Johanna Pospich (verletzt) und Lara Wessel (Grippe). 

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