Kreispokal-Halbfinale

Historische Chance für den TSV Besse

Sören Lange
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Sören Lange

Wer zieht ins Kreispokal-Finale am Freitag, den 23. Juli (18:30 Uhr in Wasenberg) ein? Das wird am heutigen Freitag in zwei brisanten Halbfinal-Partien entschieden.

TSV Mengsberg - TSV Wabern (Fr. 18.30 Uhr am Engelhain). Zum Zeitpunkt des Abbruchs der Saison 2020/21 am 12. Spieltag wäre dieses Duell das Top-Spiel der Gruppenliga gewesen: Der Zweite (Mengsberg) gegen den Dritten (Wabern). Diesmal ist neben einem packenden Pokalkampf auch eine Standortbestimmung im Hinblick auf die kommende Punktspielrunde zu erwarten. Allerdings: Beide Trainer sich noch zurückhaltend. „Wir stehen erst in der Anfangsphase der Vorbereitung, vielleicht ergeben sich in der Folgewoche erste Hinweise“, betont Mengsbergs Stephan Banf. Ähnlich sieht das Waberns Coach Mario Völker: „Nein, einen Fingerzeig für die neue Saison erwarte ich nach einer so langen Pause noch nicht“.

Eine ernsthafte Bewährungsprobe für beide Teams ist das Halbfinale allemal. Beim 0:0 im Test gegen Verbandsligist VfL Marburg am vergangenen Sonntag stand bei Mengsberg Sacir Nikocevic wieder zwischen den Pfosten, was auch gegen Wabern erwartet wird. Bei den Gästen brennt Schlussmann Islam Elgaz auf sein Saisondebüt. Auch Kapitän Florian Korell ist wohl erstmals an Bord.

TSV Besse - SG Brunslar/Wolfershausen (Fr. 18.30 Uhr). Besonderes Derby mit historischer Chance: Für den TSV geht es um seinen ersten Einzug ins Kreispokal-Endspiel. Es wäre für den unangefochtenen Kreisoberliga-Spitzenreiter der letzten Saison, der seit Mai 2019 in Pflichtspielen ungeschlagen ist, der nächste Schritt auf dem Weg nach oben.

Doch diesmal könnte die Serie reißen. Denn die Gäste gelten wegen ihrer Geschlossenheit als prädestiniert für Pokalduelle. Für TSV-Trainer Andreas Wenderoth sind sie der Favorit: „Das ist eine eingespielte Truppe, wohl die unangenehmste Aufgabe im Wettbewerb.“ Den Gastgebern um Mittelfeldstratege Sven Pape kommen spielstärkere Mannschaften entgegen. Zudem werden mit Viktor Ziegler, Fabian Reitze, Dennis Lengemann (alle Urlaub) sowie Leroy Bawuah (Blase), Martin Pierog (Knieprellung) und Dennis Kornetzki (Zerrung) wahrscheinlich einige Stammkräfte im bewährten 4:1:4:1-Spielsystem ausfallen.

Anders ist die Lage bei der SG: Nur die Verteidiger Johannes Möller und Sven Hofmeister sind verhindert, Sören Langes Einsatz ist fraglich. Dem Gruppenligisten winkt der zweite Finaleinzug nach 2018, aber Coach Timo Rudolph warnt: „Der Gegner ist hoch motiviert. Wir brauchen eine konzentrierte Einstellung und hohe Laufbereitschaft, sonst bekommen wir Probleme.“

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